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abgeschlossene Projekte - IPS -


Entwicklung eines omnidirektionalen Kettenantriebssystems für Baumaschinen (Omniketten)
01.01.2015 - 30.06.2017, BMWi
Aktuell sind am Markt sehr vielfältige Baumaschinen und Baumaschinenroboter für unterschiedliche Anwendungsbereiche erhältlich. Die Anforderungen an diese Systeme, speziell an deren Bewegungsfreiheit, besonders auf rauer Fläche (Offroad-Bereich) wachsen stetig. Baumaschinen haben aktuell den Nachteil, dass unabhängig von der Art der Fahrantriebe (Räder, Ketten, usw.) eine Querfahrt, das heißt seitliche Bewegungen nach links und rechts bislang nur sehr umständlich und nicht omnidirektional möglich sind. Um die Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten von Baumaschinen zu erhöhen, wird im Rahmen des ZIM-Projekts „Omniketten“ die Entwicklung eines omnidirektionalen Kettenantriebssystems für Baumaschinen umgesetzt. Dabei soll ein universeller Geräteträger (Fahrwerksystem) geschaffen werden, der für unterschiedliche Anwendungen vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet, besonders auch für Einsätze auf rauen Untergründen. Um ein Querfahren und damit eine Omnidirektionalität für Baumaschinen sicherzustellen, besteht der Ansatz des hier geplanten Entwicklungsvorhabens darin, die Technik der sogenannte Mecanum-Räder, die in der mobilen Robotik sehr verbreitet sind, mit den Kettenfahrantrieben aus dem Bereich Baumaschinen zu kombinieren. Somit soll eine Fahrantriebstechnik entwickelt werden, die nicht nur Bewegungen in alle Richtungen ermöglicht, sondern auch die hohen Anforderungen an die Robustheit der Baumaschinen-Branche erfüllt.

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Kontakt:  Rafael Mortensen Ernits
Claudio Uriarte
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JobNet 4.0 Entscheidungstool zur adaptiven Gestaltung von PPS-Methoden für Lohnfertiger in dynamischen Auftragsnetzen der Luftfahrtbranche
01.06.2015 - 30.05.2017, BMBF
In dem Verbundprojekt JobNet 4.0 entwickelt das BIBA ein softwaregestütztes Entscheidungstool, das kleinen und mittleren Unternehmen der Luftfahrtbranche hilft, für die hier typischen, wechselnden Auftragslagen passende Methoden für die Produktionsplanung und -steuerung (PPS) zu wählen. Mit dem Werkzeug können Produktionsplaner besonders der Lohnfertiger flexibel geeignete PPS-Methoden in Abhängigkeit der jeweils vorliegenden dynamischen Auftragssituation finden. Das kompatibel zu bestehenden Softwaresystemen gestaltete Tool kann schnell in die PPS-Abläufe integriert werden und ist auf andere Branchen wie Maschinen- und Anlagenbau sowie Automobilbau übertragbar. Projektpartner sind die Hamburger Unternehmen Quast Präzisionstechnik GmbH und die FMM Finkenwerder Metall- und Maschinenbau OHG.

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Kontakt:  Susanne Schukraft
Marius Veigt
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Informationssystem zur echtzeitnahen Koordination des Offshore-Transports unter Berücksichtigung von Ressourcenspezifika und dynamischen Wetter- und Seegangbedingungen
01.05.2015 - 30.04.2017, BMWi
Für den wirtschaftlichen Betrieb eines Offshore-Windparks bedarf es einer gut abgestimmten und kostengünstigen Logistik. Das Verbundprojekt IeK strebt durch die Verbindung von Vorhersage- und realen Wetter-, Seegang-, Schiffsbewegungs- und Auftragsdaten die Entwicklung eines echt-zeitnahen Planungs- und Steuerungsinstruments an. Durch den stetigen Ausbau der Offshore-Windenergie und dem daraus erwachsenden Bedarf der Instandhaltung dieser Anlagen, wächst die Anzahl der Versorgungsfahrten in einem erheblichen Maße. Die Vielzahl an Anlagen, die hohen Kosten für den Transport von Material und Personal sowie die steigende Komplexität der Planung führen zu dem Bedarf eines umfassenden Informationssystems zur Planung und Steuerung sowie zur Unterstützung der operativen logistischen Prozesse. Ziel des Forschungsvorhabens, welches das BIBA zusammen mit den Projektpartnern cluetec, energy&meteo sowie der Jade Hochschule durchführt, ist die Entwicklung eines System, welches den Akteuren der Offshore-Windenergie-Servicelogistik in den operativen Entscheidungsprozessen eine fundierte Informationsgrundlage bietet. Dies umfasst die aktuelle und zukünftige Wetter- und Seegangsituation und das individuelle Verhalten der eingesetzten Transportschiffe. Des Weiteren soll das System die Grundlage für eine effiziente und qualitativ hochwertige Vorabplanung des Ressourceneinsatzes auf See bieten. Darüber hinaus wird ein Low-Cost-System zur Wellenmessung entwickelt.

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Kontakt:  Thies Beinke
Moritz Quandt
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Entwicklung eines Assistenzsystems zur Unterstützung von Servicetechnikern bei der Instandhaltung von Windenergieanlagen
01.04.2015 - 31.03.2017, BMWi
Das im Projekt AR Maintenance System entwickelte Assistenzsystem unterstützt eine/-n Servicetechniker/- in mit Hilfe einer Datenbrille bei der Durchführung und Dokumentation von Servicetätigkeiten an Windenergieanlagen. Dabei wurde die im Projekt durchgeführte Systementwicklung in die drei Teilbereiche Navigation, Arbeitsanweisung und Produktlebensakte unterteilt. Im Rahmen des Teilsystems Navigation wurde mit Hilfe von Verfahren zur Indoorortung eine Unterstützung der Servicetechniker bei der Orientierung in der Windenergieanlage entwickelt, um das Auffinden definierter Anlagenkomponenten zu erleichtern sowie die systematische Bearbeitung von Serviceaufträgen zu unterstützen. Das Teilsystem Arbeitsanweisung umfasste die Entwicklung einer nutzergerechten Interaktion zwischen der eingesetzten Datenbrille und der/dem Servicetechniker/-in, welche u.a. die Visualisierung von Arbeitsanweisungen im Sichtfeld umfasst. Die Dokumentation, Datensicherheit und Archivierung der Daten waren Inhalt des Teilsystems Produktlebensakte. Ziel des Projektes, welches das BIBA zusammen mit der AnyMotion GmbH und der COMback GmbH durchführt, war es, ein System zu entwickeln, welches die Durchführung und Dokumentation der anfallenden Servicetätigkeiten an einer Windenergieanlage unterstützt. Durch das Augmented Reality-gestützte System wird es den Servicetechnikern ermöglicht, Arbeitsaufträge schnell und effizient abzuarbeiten und dies zeitgleich zu dokumentieren.

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Kontakt:  Abderrahim Ait Alla
Rajesh Murali
Moritz Quandt
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Cellular Conveyor
01.04.2016 - 31.03.2017, BMWi
Der Cellular Conveyor, abgekürzt Celluveyor, ist ein hochflexibles modulares Förder- und Positioniersystem, das auf dem Ansatz der zellularen Fördertechnik basiert. In den kleinen sechseckigen Modulen befinden sich speziell angeordnete omnidirektionale Räder, die jeweils einzeln und gezielt angesteuert werden. So können mehrere Objekte gleichzeitig und unabhängig voneinander auf beliebigen Bahnen bewegt und positioniert werden. Komplexe Materialflussaufgaben werden mit dem Celluveyor auf kleinstem Raum erledigt.

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Kontakt:  Hendrik Thamer
Ariandy Yoga Benggolo
Claudio Uriarte
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SFB747 - T3 Entwicklung eines Verfahrens zur Untersuchung von Funktionsflächen auf Mikrobauteilen im Inneren von Kavitäten
01.01.2015 - 31.12.2016,
Transfer Projekt T3 - Mikrokavität

Erhöhte Anforderungen an die Qualität von Mikrobauteilen erfordern eine Entwicklung, weg von einer stichprobenhaften, hin zur voll automatisierten 100% Prüfung. Die Realisierung einer solchen 100% Qualitätsprüfung von Mikrobauteilen zerfordert ein Zusammenspiel von schnellen Mess- und Auswerteverfahren. Im Rahmen des Transferprojektes T3 wird in Zusammenarbeit mit dem Nachbarinstitut BIAS und dem Industriepartner Hubert Stüken GmbH & Co. KG ein solches Verfahren realisiert. Das BIBA entwickelt hierbei Auswertealgorithmen, die speziell auf die am BIAS entwickelte digitale Holografie und die hohen Taktgeschwindigkeiten der Hubert Stüken GmbH & Co. KG zugeschnitten sind.
Kontakt:  Benjamin Staar
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Methoden und Werkzeuge für die preagierende Instandhaltung von Offshore Windenergieanlagen
01.04.2013 - 30.09.2016, BMWi
Im Projekt „preInO“ wurden mittels künstlicher Intelligenz und automatischer Selbstorganisation Werkzeuge und Methoden zur Realisierung einer preagierenden Instandhaltungsstrategie entwickelt. Die Validierung erfolgt anschließend anhand eines im Projekt entwickelten Demonstrators. Hierbei wurden große Optimierungspotentiale hinsichtlich der Planung des Einsatzes von Personal, Ersatzteilen und Transportmitteln aufgedeckt. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem Windenergieanlagenbauer SENVION aus Hamburg und dem Softwareentwickler SWMS aus Oldenburg durchgeführt.

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Kontakt:  Abderrahim Ait Alla
Marco Lewandowski
Rajesh Murali
Stephan Oelker
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IntraSafe Sicherheit und Effizienz von Flurförderzeugen durch intelligenten IKT-Einsatz steigern
01.08.2014 - 31.07.2016, BMBF
In der Intralogistik geht von Flurförderzeugen ein großes Unfallrisiko aus. 2010 gab es in Deutschland über 10.000 meldepflichtige Unfälle. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels wird der Erhalt der Gesundheit der Beschäftigten in der Logistik immer wichtiger. Unfallbedingte Ausfälle verursachen zusätzlich zu direkten Kosten einen Know-how-Verlust, der vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen häufig nicht kompensiert werden kann. Im Projekt IntraSafe wird daher ein nachrüstbares und herstellerunabhängiges Assistenzsystem für Flurförderzeuge entwickelt, das durch Vernetzung von Menschen, Waren und Flurförderzeugen eine aktive Vermeidung von Gefahrensituationen ermöglicht.

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Kontakt:  Jens Ehm
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Methoden zur Kopplung von zentraler Planung und autonomer Steuerung in der Fertigung
01.07.2013 - 30.06.2016, DFG
Die Kopplung von zentraler Produktionsplanung mit autonomer Produktionssteuerung ermöglicht die Verbindung der Vorteile zentraler Ansätze mit denen autonomer Steuerungsansätze. Autonome Steuerungsansätze ermöglichen eine bessere Beherrschung von Dynamik und Komplexität in logistischen Prozessen. Entscheidender Vorteil zentraler Planungsansätze ist die hohe Planungsgenauigkeit, die von Nutzern der PPS-Systeme auch zukünftig erwartet wird. Daher ist es essenziell für die industrielle Anwendung und Akzeptanz bei den Nutzern, diese Planungsgenauigkeit bei der Kopplung mit autonomer Produktionssteuerung beizubehalten. Die zentrale Forschungsfrage bestand daher in der Entwicklung effizienter Methoden für die Kopplung von zentraler Produktionsplanung mit autonomer Produktionssteuerung. Ziel war dabei die Verbesserung sowohl der logistischen Leistung als auch des Grads der Produktionsplanerfüllung in Produktionssystemen.

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Kontakt:  Susanne Schukraft
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Erweiterte Sicherheit in der Luftfrachtkette
01.05.2013 - 30.06.2016, BMBF
Die Sicherung der Luftfrachtkette ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheit im Luftverkehr. Ca. 70% der Luftfracht wird in Passagiermaschinen befördert. Bei der Sicherung der Luftfrachtkette gegenüber Manipulationen ist dennoch darauf zu achten, den logistischen Prozessablauf nicht zu beeinträchtigen. Ziel des Projektes ESecLog ist es, ein Fracht-Fingerprint-Informationssystem zur revisionssicheren Kennzeichnung und Überprüfung von Luftfrachtsendungen zu entwickeln. Durch die gezielte Prüfung mehrerer Frachtmerkmale an verschiedenen Punkten der Luftfrachtkette, können damit Manipulationen der Fracht frühzeitig erkannt werden. Das Fracht-Fingerprint-Informationssystem soll dazu dienen, die Wiederholung aufwändiger Prüfungen der Luftfracht durch Röntgenscans und manuelle Kontrollen zu vermeiden, so die Merkmale der gesicherten Fracht nicht im Verlauf der Luftfrachtkette verändert sind. Die ESecLog-Lösung soll somit zu einer Reduzierung des Prüfaufwands und zu einer Integration der Prüfprozesse in die Logistikabläufe bei gleichzeitiger Erhöhung der Sicherheit in der Luftfrachtkette beitragen. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (05/2013 – 04/2016) und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter der Kennziffer 13N12640 gefördert.

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Kontakt:  Christian Gorldt
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LaMa LaMa – Intelligentes Ladungsträgermanagement
01.01.2015 - 30.09.2015, BMWi
Intelligente Telematik- und Sensorlösungen ermöglichen die Überwachung von logistischen Objekten in Echtzeit. Speziell für hochwertige und verderbliche Güter ergibt sich eine zunehmende Relevanz der Echtzeit-Steuerung. Das Konzept der „anpassbaren Telematik“ kann die Transparenz in logistischen Prozessen erhöhen.

In Zeiten globaler Märkte und weltweiter Wertschöpfungsnetzwerke kommt der Logistikbranche eine hohe Bedeutung zu, damit die gehandelten Güter termingetreu, vollständig und mit richtiger Qualität den Empfänger erreichen. Insbesondere bei sensiblen Gütern treten jedoch häufig Qualitätsmängel nach dem Transport auf. Sensible Güter sind jegliche Güter, die empfindlich auf Umwelteinflüsse wie Temperaturschwankungen, hohe Luftfeuchtigkeit, Stöße oder ähnliches reagieren. Dies ist z. B. bei Lebensmitteln, pharmazeutischen Produkten, chemischen Produkten oder High-Value-Elektronikartikeln sehr häufig und bei Bauteilen im Maschinenbau und in der Automobilindustrie teilweise der Fall. Heutzutage behelfen sich die Versender bzw. Empfänger sensibler Güter mit Datenloggern, die während des Transportes die Umwelteinflüsse messen und speichern. Hierdurch lassen sich zwar Fehler der Transporteure nachweisen, diese Fehler werden jedoch erst im Nachhinein aufgedeckt. Die Folgen sind zum einen die Verschwendung von Lebensmitteln, pharmazeutischen Produkten etc. sowie damit einhergehende finanzielle Verluste und zum anderen Zeitverluste (Nachschubbeschaffung) mit folgendem Terminverzug und daraus resultierender Kundenunzufriedenheit.

Das BIBA hat in diesem Projekt mehrere Prototypen der „anpassbaren Telematik“ entwickelt. Diese Prototypen bestehen neben dem herkömmlichen GPRS-Gateway mit GPS-Empfangsmodul aus drahtlosen Sensormodulen, die es ermöglichen, Umgebungswerte wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Erschütterung direkt an der Ware während der Transport- und Lagerzeiten zu erfassen und diese Information über das Gateway online zur Verfügung zu stellen. Das Online-Monitoring ermöglicht zum einen ein zeitnahes Reagieren auf Störungen und Fehler, um Warenverluste zu reduzieren, und zum anderen können durch die geschaffene Transparenz Fehlerpotenziale frühzeitig erkannt und gezielt Maßnahmen zur Vermeidung dieser Fehler eingeleitet werden.
Die Funktionalität der Prototypen wurde in einem Feldtest überprüft und die Vorteile evaluiert. So konnte während des Feldtests auf vom Plan abweichende Warenbewegungen unmittelbar reagiert werden und mittels der Sensorik die vorgeschriebene Reinigung von Ladungsträgern nachgewiesen werden. Die Digitalisierung der Logistikprozesse durch die Sensorik bot zudem einen tiefgreifenden und präzisen Einblick in die Logistikprozesse. Darauf aufbauend soll in zukünftigen Forschungsprojekten eine solche Datengrundlage automatisch durch Methoden des Data Mining bzw. des maschinellen Lernen ausgewertet und zu Prozessoptimierung genutzt werden.

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Kontakt:  Christian Gorldt
Marius Veigt
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Thermopack Ein modular aufgebautes Verpackungskonzept für die Tiefkühl- und Distributionslogistik
01.07.2014 - 30.09.2015, BMWi
Im Rahmen des Projekts Next Generation Thermopack wurde ein innovatives Verpackungssystem für den Versand von Tiefkühlwaren entwickelt. Gegenüber herkömmlichen Lösungen kann mit der gleichen Menge an Trockeneis ein weitaus längerer Kühlzeitraum realisiert werden. Dies spart Kosten und schont die Umwelt. Das vorqualifizierte Verpackungssystem wird exklusiv von dem Bremerhavener Unternehmen K+S (Kühl- und Spezialtransporte GmbH) vertrieben, welches die entsprechenden Behälter- und Kühlelementlösungen gemeinsam mit dem BIBA entwickelt hat.

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Kontakt:  Michael Lütjen
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Cyber-Physische Produktionssysteme – Produktivitäts- und Flexibilitätssteigerung durch die Vernetzung intelligenter Systeme in der Fabrik
15.09.2012 - 14.09.2015, BMBF
Im Forschungsprojekt CyProS wurden Methoden zur Entwicklung von Cyber-Physischen Systemen (CPS) erarbeitet, welche zu einer höheren Transparenz und zu einer besseren Beherrschung der Komplexität führen. Das BIBA hat hierzu die Anforderungen an die Produktionslogistik in der Zahnradfabrik der Wittenstein AG analysiert und Verbesserungspotentiale identifiziert. Um diese Potentiale zu erschließen, hat das BIBA ein Konzept für ein Cyber-Physisches Logistiksystem, den sog. "Milkrun 4.0", erarbeitet und dieses Konzept mittels einer Simulationsstudie validiert. Das Ergebnis der Simulation war, dass durch den „Milkrun 4.0“ der Aufwand der Materialversorgung um 30 Prozent reduziert wird und die Reaktionsfähigkeit steigt. Die prototypische Umsetzung in der Fabrik der Wittenstein AG oblag dem Projektpartner aio IT for Logistics GmbH.

Zudem wurde ein Kompetenz- und Transferzentrum für Industrie 4.0 am BIBA initiiert. Zum einen werden in diesem Zentrum CPS-Anwendungen entwickelt und getestet. Zum anderen wird das breite Spektrum von CPS-Anwendungen präsentiert, um den Transfer der Forschungsergebnisse in die Industrie zu fördern.

Einen kurzen Einblick in das Thema "Zukunftsprojekt Industrie 4.0" zeigt dieser von der dpa produzierte Spot.

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Kontakt:  Christian Gorldt
Marco Franke
Marius Veigt
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IPODS Eine Planungsmethode für das Problem der integrierten Produktions- und Transportplanung
01.01.2013 - 30.06.2015, DFG
In diesem Forschungsvorhaben wurde eine integrierte Methode für den Bereich der Produktionsplanung und den anschließenden überbetrieblichen Transport zu verschiedenen Zielen entwickelt. Inhalt dieses Forschungsvorhabens war die Entwicklung und Bewertung einer Planungsmethode, die für den betrachteten Ausschnitt der Lieferkette eine hohe Integration der beiden Teilprobleme aufweist. Übergeordnetes Ziel war dabei die Entwicklung heuristischer Methoden zur Lösung des integrierten Planungsproblems mit einer starken Verzahnung der beiden Teilprobleme zur Erreichung eines hohen Integrationsgrades einerseits und zur Ausschöpfung des Optimierungspotenzials andererseits. Zur Erfüllung dieser Anforderung wurde zum einen durch den Einsatz eines evolutionären Algorithmus eine Ausgangslösung über mehrere Generationen verändert und schrittweise aufeinander abgestimmt. Zum anderen wurde eine neue Strukturierung des Planungsprozesses durch eine mehrstufige Dekomposition und Integration des gesamten Planungsproblems entwickelt.

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Kontakt:  Jens Ehm
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Ausgründungsprojekt jasima Solutions
01.05.2014 - 30.04.2015, EXIST Gründerstipendium (BMWi)
jasimaSolutions bietet simulationsbasierte Optimierung von Produktions- und Logistikprozessen. Aufbauend auf der eigenen, sehr leistungsfähigen und flexibel anpassbaren Simulationsbibliothek jasima (Java Simulator for Manufacturing and Logistics, http://jasima.googlecode.com/) können betriebliche Prozesse realitätsnah abgebildet und quantitativ bewertet werden. Die hohe Simulationsgeschwindigkeit von jasima erlaubt es, in Echtzeit eine große Anzahl an Entscheidungsalternativen zu bewerten. Hierdurch wird es möglich, stets die beste Alternative auszuwählen und somit Kosten zu sparen, sowie die Logistikqualität deutlich zu verbessern (Durchlaufzeiten reduzieren, Termintreue erhöhen). Für das Projekt, das auf Grundlagenforschung im Bereich der echtzeitfähigen Reihenfolgeplanung aufbaut, konnte erfolgreich ein EXIST Gründerstipendium des BMWi (http://www.exist.de/) eingeworben werden.
Kontakt:  Torsten Hildebrandt
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PaTRo Paletten-Tagging-Roboter: Entwicklung eines Demonstrators für das automatische Anbringen von RFID-Transpondern an Holz-Flachpaletten
01.07.2014 - 28.02.2015, BMWi
Im Rahmen des Projekts PaTRo wurde ein Demonstrator des zum Patent angemeldeten Paletten-Tagging-Roboters gebaut. Dieser kann Holz-Flachpaletten automatisiert mit RFID-Transpondern versehen. Die Innovation des Roboters liegt darin, dass er RFID-Transponder direkt an gestapelten Paletten anbringen kann. Da der Stapel die verbreitetste Form der Lagerung von Holz-Flachpaletten ist, kann das Gerät universell eingesetzt werden. Um die Mobilität des Geräts sicherzustellen wurde bei der Entwicklung darauf geachtet, dass die Anzahl der Komponenten des Geräts möglichst gering ist. So nutzt der Roboter den Stapel, um sich daran abzustützen und nach oben zu bewegen. Dabei stoppt die Maschine an jeder Palette, fräst eine Vertiefung und versieht die Palette mit einem RFID-Transponder. Der Demonstrator verdeutlicht interessierten Industriepartnern das Potenzial des zum Patent angemeldeten Paletten-Tagging-Roboters.

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Kontakt:  Hendrik Thamer
Dirk Werthmann
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UnKe II Untersuchung von RFID-Komponenten zur elektronischen Fahrzeugkennzeichnung im Hochgeschwindigkeitsbereich
01.10.2014 - 31.01.2015, Industrielle Auftragsforschung
Bei der Entwicklung neuer Fahrzeugkennzeichen wird zunehmend RFID-Technik eingesetzt. Dies eröffnet den Behörden und dem Fahrzeughalter neue Möglichkeiten. So bieten Fahrzeugkennzeichen beispielsweise eine höhere Fälschungssicherheit, eine Erfassung auch unter widrigen Umweltbedingungen. Für den Fahrzeughalter bietet die neue Technik mehr Komfort, wie eine automatische Schrankensteuerung oder ein verbessertes Fuhrparkmanagement durch eine permanente Inventur. Das Projekt bewertete die durch den Auftraggeber entwickelten Smart Label als sogenannte dritte Kennzeichen in der Windschutzscheibe von Fahrzeugen hinsichtlich ihrer technischen Leistungsfähigkeit. Zur Untersuchung der passiven RFID-Komponenten im UHF-Frequenzbereich wurden unterschiedliche Tests im Hochgeschwindigkeitsbereich bis zu 250 km/h durchgeführt. Im Rahmen der Tests konnte nachgewiesen werden, dass eine Identifikation von Fahrzeugen mittels an der Windschutzscheibe angebrachten Smart Labeln zuverlässig möglich ist.
Kontakt:  Dirk Werthmann
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Kognitive Robotik für die Automatisierung logistischer Prozesse
01.02.2011 - 31.01.2015, EU, 7th Framework Programme
Im Rahmen des Projekts „RobLog“ wurden Methoden und Technologien zur Entladung von universellen logistischen Stückgütern aus Überseecontainern entwickelt. Der Fokus lag hierbei auf der Kognition bei der Erkennung und Handhabung der Stückgüter, sowie der autonomen, automatisierten Entladung durch das System. Es wurden zwei Demonstratoren gebaut, um die entwickelten Verfahren und Technologien in unterschiedlichen Szenarien zu integrieren und zu validieren. Das erste, wissenschaftlich motivierte, Szenario deckte die Entladung ungeordneter, heterogener Stückgüter ab und das zweite Szenario betrachtete die Entladung von schweren Kaffeesäcken unter realen, industriellen Bedingungen. Zur Erkennung, Klassifizierung und Lokalisierung der Güter wurde ein universell einsetzbares Objekterkennungsverfahren entwickelt, welches für beide Szenarien eingesetzt wurde. Für die Handhabung der Objekte wurden jeweils auf die Anforderungen der Szenarien abgestimmte Roboter mit zugehörigem Greifer entwickelt und mit entsprechender Steuerungssoftware ausgerüstet. Durch Tests und Evaluation beider Systeme konnte die Erfüllung der im Projekt spezifizierten Anforderungen erfolgreich nachgewiesen werden.

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Kontakt:  Rafael Mortensen Ernits
Claudio Uriarte
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INPRO Substitution einer bisherigen Fertigungstechnologie durch FSW
06.06.2012 - 31.12.2014, BMWi
Im Rahmen des Projektes wurde ein Arbeitsorganisationskonzepts für die Substitution eines Fertigungsprozessschritts in der Luftfahrtindustrie entwickelt. Dabei wurde die Fertigungstechnologie des Reibrührschweißens (FSW) unter dem Aspekt der Serientauglichkeit mit dem Ziel TRL5/6 betrachtet. Hierzu wurde ein Fachkonzept erstellt, das die fertigungs- und logistikgerechte Implementierung des neuen Fertigungsprozessschritts unter Beachtung der für das FSW erforderlichen Infrastruktur beschreibt. Im Rahmen der Spezifikation des Konzeptes wurden zudem die relevanten Qualitätssicherungssysteme berücksichtigt.
Kontakt:  Hendrik Thamer
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Towards an Intermodal Transport Network through Innovative Research-driven Clusters in Regions of Organised and Competitive Knowledge
01.01.2012 - 31.12.2014, EU, 7th Framework Programme
Ziel des Projekts ist Förderung der Integration und der Entwicklung von fünf europäischen Regionen: Kanarische Inseln (ES), Bremen (DE), Marmara (TR), Calabria (IT) und Ruse (BG) hinsichtlich regionaler F&E- Kapazitäten, der Forschungsstrategie und Innovationsfähigkeit, wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen bezogen auf intermodalen Verkehr. Durch gegenseitige Lernprozesse und Kooperationen zwischen regionalen, Clustern, vertreten durch 18 Partner aus Regierung, Forschung und Industrie, wird eine transnationale Strategie zur Entwicklung innovativer Maßnahmen ausgearbeitet. Dadurch können neue Kooperationen zwischen regionalen Akteuren generiert werden, die sich gemeinsam transportbezogenen Fragestellungen widmen.
Kontakt:  Aleksandra Himstedt
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Oktopusgreifer Greifsystem für die Entladung von inhomogenen Gütern aus Containern und Wechselbrücken basiert auf bionischem Ansatz
01.03.2014 - 31.12.2014, BMWi
Der Oktopusgreifer ist ein innovatives, neues Grei- fersystem, das auf einem bionischen Ansatz basiert: Es verbindet ein kraftschlüssiges mit einem formschlüs- sigen Greifprinzip. Kern der Erfi ndung sind fi ngerarti- ge Fransen, die an einem rotierenden Rundriemen montiert sind. Die Fransen selbst sind als biegeschlaff e Finger konzipiert, in die ein schmaler Kanal zur Vaku- umdurchführung integriert ist. Beim Einschalten des Vakuums erhöht sich die Steifi gkeit der Finger, und es wird eine formschlüssige, jedoch nicht permanente Verbindung mit den Packstücken aufgebaut. Da allein auf Basis dieses Prinzips keine zuverlässige Handhabung garantiert werden kann, wird es durch eine kraftschlüssige Verbindung unterstütz t. Dafür sind in den Spitz en der Fransen zusätz liche Öff nungen vorgesehen, durch die das Vakuum die Objekte ansau- gen kann. Die Kombination dieser beiden Wirkprinzipien er- möglicht das Greifen von Objekten in der Weise, wie ein Oktopus seine Beute festhält. Dabei wird vor- nehmlich von dem Anwendungsfall der Entladung eines chaotisch beladenen Containers ausgegangen. Bei der Entladung zieht die rotatorische Bewegung der Riemen die Objekte.
Kontakt:  Claudio Uriarte
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EUNA Empirische Untersuchung aktueller und zukünftiger Nutzungsgrade mobiler Computersysteme zur Unterstützung älterer Arbeitnehmer in Produktion und Logistik
01.01.2014 - 31.12.2014, BMBF
Das wissenschaftliche Vorprojekt EUNA diente zur Schaffung von Erkenntnissen über den möglichen Beitrag mobiler Computersysteme und Informationstechnologien für eine bessere und erleichterte soziale und ökonomische Teilhabe älterer Arbeitnehmer in der Arbeitswelt. Der Fokus der Untersuchung lag auf Unternehmen in Produktion und Logistik. Zur Erlangung der Erkenntnisse in den genannten Branchen führte das BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik zusammen mit dem Institut für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen University eine empirische Untersuchung durch. Das unter dem Kontext des „Ambient Assisted Working“ (AAW) einzuordnende Thema wurde hinsichtlich des Status Quo und der zukünftigen Entwicklungschancen betrachtet. Sowohl Technologieanwender als auch Technologieanbieter aus dem Bereich mobiler Systeme wurden in die Untersuchung mit einbezogen. Das Vorgehen war zweistufig angelegt. Aufbauend auf explorativen Workshops bzw. persönlichen Interviews erfolgte eine Online-Umfrage zur Evaluation der erlangten Erkenntnisse. Im Rahmen des Projekts konnten die Wahrnehmung des demografischen Wandels sowie die Einschätzung und Akzeptanz von mobilen Informationstechniken (Wearable Computing Systemen) in der Industrie erfasst werden. Die Untersuchung zeigte als Ergebnis, dass die Alterung der Belegschaften insbesondere in großen Produktionsunternehmen, z. B. in der Automobilbranche, als Herausforderung gesehen wird. Zur Begegnung dieser Herausforderung haben die Unternehmen bereits verschiedene Aktivitäten gestartet, die jedoch noch ergänzt werden müssen. Neue Technologien, wie Wearable Computing, werden als Teil der Lösung gesehen, um den Ansprüchen des demografischen Wandels zu begegnen. Jedoch besteht noch Unsicherheit hinsichtlich konkreter Anwendungsszenarien. An zukünftige Wearable Computing Lösungen werden dabei hohe Anforderungen bezüglich technischer Zuverlässigkeit, einfacher Bedienbarkeit und den Schutz der Nutzerdaten gestellt. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse wurden in Form eines Visionspapiers sowie eines Filmbeitrag zu den Potenzialen von Wearable Computing für alternde Arbeitnehmer dokumentiert.
Kontakt:  Michael Teucke
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Robotik in der Logistik - zielgruppenspezifische Weiterbildung für Fachkräfte und EntscheidungsträgerInnen
01.03.2013 - 15.12.2014, ESF
Im Rahmen des Projekts wurde ein Output-orientiertes, modulares Weiterbildungsangebot für den Einsatz von Robotik in der Logistik entwickelt und erstmalig durchgeführt. Auf diese Weise konnte die Entscheidungskompetenz und die Fachkompetenz in den teilnehmenden Betrieben in diesem Bereich erhöht werden. Das Angebot wurde praxisnah entwickelt und zeigte den Teilnehmer/-innen in sechs voneinander unabhängigen Modulen die Potenziale, Einsatzmöglichkeiten und Grundkenntnisse der Robotik in der Logistik auf. Zu den Zielgruppen des Angebots zählten gleichermaßen MitarbeiterInnen der Führungsebene und der technischen Leitung sowie TechnikerInnen und FacharbeiterInnen.
Kontakt:  Rafael Mortensen Ernits
Moritz Quandt
Ann-Kathrin Rohde
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RoboScan14 RoboScan’14 - Autonome Roboter – Kooperation zwischen Mensch und Maschine
01.04.2014 - 31.10.2014,
Seit 2007 wird am BIBA die Online-Studie RoboScan durchgeführt. Jede Studie widmet sich einem speziellen Schwerpunktthema und soll darüber Aufschluss geben, wie sich der Technologieeinsatz im Feld der Robotik-Logistik entwickelt hat und wo zukünftige Einsatzgebiete und Aufgaben liegen können. Die Befragung richtet sich an Experten aus Logistikunternehmen, von Technologieanbietern sowie Berater und Forscher. In diesem Jahr hat das BIBA die Studie RoboScan’14 mit dem Schwerpunktthema „Mensch-Maschine-Interaktion“ durchgeführt. Die Relevanz, die der Einsatz von logistischen Automatisierungslösungen für die Studienteilnehmer hat, ist gestiegen. In 2012 gaben nur knapp ein Drittel der befragten Teilnehmer an, dass Automatisierungslösungen „extrem wichtig“ für das Unternehmen bzw. für Logistikunternehmen sind. Demgegenüber sagen dies in diesem Jahr knapp die Hälfte (46 Prozent) aller Befragten und auch über die Hälfte der Befragten Logistikunternehmen (67 Prozent). Neben der Wichtigkeit des Themas nimmt auch die Zahl der im Einsatz befindlichen Roboterlösungen weiter zu. In diesem Jahr geben 67 Prozent der befragten Logistikunternehmen an, dass sie bereits Robotertechnologien einsetzen. Dies ist eine deutliche Steigerung zu 2012 (47 Prozent) und auch zu den Ergebnissen aus 2007 (41 Prozent). Das größte Potential für einen Robotereinsatz wird in der Neugestaltung von Logistikkonzepten und Innovation gesehen, wobei der Roboter möglichst einfach zu bedienen und zu programmieren sein soll. Hinsichtlich der Mensch-Maschine-Interaktion werden Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten aber auch Hemmnisse, wie beispielsweise in Sicherheitsfragen, gesehen. Fast alle Befragten (96 Prozent) geben an, dass der Einsatz von Automatisierungslösungen für Logistikunternehmen in den nächsten fünf Jahren „absolut wichtig bis wichtig“ ist. Weitere Studienergebnisse finden Sie im Kurzreport.

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Kontakt:  Ann-Kathrin Rohde
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Entwicklung von Prognoseverfahren für die Produktionsprogrammplanung auf Basis von Vorhersagemodellen der Nichtlinearen Dynamik
01.01.2013 - 30.06.2014, DFG
Zur Gewährleistung einer effektiven Produktionsplanung und –steuerung muss die häufig starken Schwankungen unterworfene Kundennachfrage möglichst exakt prognostiziert werden. In verschiedenen Studien wurde nachgewiesen, dass kein Prognoseverfahren existiert, welches stets gute Prognoseergebnisse erzielt. Daher wurde in diesem Projekt ein automatisches Prognosesystem entwickelt, welches geeignete Prognoseverfahren auswählt, darauffolgend deren Parameter konfiguriert und schließlich zukünftige Werte prognostiziert. Durch einen Meta-Lernansatz ermittelt das automatische Prognosesystem bessere Prognosen als Standardansätze aus der industriellen Praxis bei relativ geringem Rechenaufwand.

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Kontakt:  Mirko Kück
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LogGlobal - Integration of manufacturing and logistics systems along global supply chains: concepts, technologies, managing policies and their implications
01.06.2009 - 30.04.2014, DFG
In heutigen Fertigungssystemen werden Informationen über die Einsatzmöglichkeit und Verfügbarkeit der Transportlogistik nur unzureichend berücksichtigt, um effiziente Produktionspläne zu generieren. Demzufolge können Einsparungen bei Durchlaufzeit und Kosten, die mit neuen Produktionssystemen erzielt werden, durch eine unausgewogene, nicht synchronisierte oder instabile Integration von Produktion und Transport vermindert werden. Der Focus des Forschungsprojekts lag auf der Verbesserung des Informationsflusses an den Schnittstellen zwischen dezentralen Fertigungs- und Logistiksystemen entlang einer Supply Chain. Innerhalb des Framewoks von LogGlobal wurden zwei sich ergänzende Forschungsprojekte in Deutschland durchgeführt, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Integration von Produktion und Logistik befassten. Im ersten Teilprojekt wurde eine Heuristik für die Ablaufplanung von Produktion und Transport entwickelt, die die gegenwärtigen Einsatzmöglichkeiten und Verfügbarkeit der beiden Systeme berücksichtigt. Das zweite Projekt untersuchte die funktionalen, organisatorischen und nationalen Barrieren entlang einer Supply Chain, die für eine effiziente und nachhaltige Integration von Produktions- und Logistiksystemen überwunden werden müssen. Die Ergebnisse des Projekts wurden im Rahmen des BRAGECRIM Jahrestreffens 2013 in São Carlos (Brasilien) vorgestellt und erzielten in der Kategorie "Most Convincing Presentation" den zweiten Platz.

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Kontakt:  Jens Ehm
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Celluveyor Hochflexibles, modulares Förder- und Positioniersystem auf Basis omnidirektionaler Antriebstechnik
01.10.2013 - 01.03.2014, BMWi
Der Cellular Conveyor, abgekürzt „Celluveyor“, ist ein modulares Förder- und Positioniersystem, das auf einem neuartigen Fördertechnikkonzept basiert. Das am BIBA entwickelte, patentierte System besteht aus zahlreichen kleinen sechseckigen Fördermodulen mit omnidirektionalen Rädern, die jeweils von einem elektrischen Motor angetrieben werden. Durch die spezielle Anordnung der Räder sowie durch eine gezielte Ansteuerung der einzelnen Antriebe können die Objekte unabhängig voneinander auf beliebigen Bahnen bewegt werden. Die Module lassen sich ohne großen Aufwand zu Förderfl ächen mit beliebigen Ausmaßen und Geo- metrien zusammenfügen, die universell einsetz bar sind. Alle Fördertechnikaufgaben wie zum Beispiel das Bewegen, Vereinzeln und Zusammenführen, das Ändern der Transportrichtung und die Orientierung sowie das Clustern von Packstücken werden hier auf kleiner Fläche durch nur eine einzige Anlage reali- siert. Die modulare Bauweise mit den omnidirektio- nalen Fördermodulen ermöglicht es, nahezu alle in- tralogistischen Anlagentypen zu ersetz en, auch wenn diese sehr komplexe Formen und Funktionalitäten aufweisen.
Kontakt:  Hendrik Thamer
Ariandy Yoga Benggolo
Claudio Uriarte
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SFB 637 - T6 Selbststeuernde Disposition von Verleihartikeln
01.01.2012 - 31.12.2013, DFG Sonderforschungsbereich
Das Umlaufmanagement von Verleihartikeln in der Veranstaltungsbranche befasst sich mit der dynamischen Disposition und Steuerung von veranstaltungsspezifischen Aufträgen in einem geschlossenen Logistiksystem. Hierbei werden unter großem Zeitdruck heterogene Ladungen, vom Stuhl bis zur kompletten Bühnentechnik, zwischen dem Zentrallager des Ausrichters und einem oder mehreren Veranstaltungsorten bewegt. Die Disposition und Abwicklung gestalten sich durch besondere Kundenanforderungen bezüglich der Termintreue, der Flexibilität und des Preis-/Leistungsverhältnisses sehr schwierig. Zusätzlich erschweren unerwartete Ereignisse wie technische Defekte oder Diebstähle die Transportplanung, was unter dem durch eventuelle Folgeaufträge bedingten Zeitdruck zu einer komplexen und dynamischen Kommissionierung führt. Das Ergebnis sind oftmals volumenreduzierte und damit in ihrer Effizienz verminderte Transporte. Für den Umgang mit zahlreichen Zielkonflikten in einem dynamischen Umfeld eignet sich der Einsatz von Methoden aus dem Bereich der Selbststeuerung. Seit Januar 2012 beschäftigt sich das Transferprojekt T6 „Selbststeuernde Disposition von Verleihartikeln“ des SFB 637 mit der Erstellung und Erprobung eines selbststeuernden Dispositionssystems für Verleihartikel mit integrierter Tourenplanung. Kooperationspartner des Projektes ist die Joke Event AG, eine Full-Service Agentur im Bereich Eventmarketing und Veranstaltungsmanagement mit Hauptsitz in Bremen.

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Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Mon2Sea Echtzeitmonitoring des Transports und Umschlags von Komponenten zur Offshore-Montage von Windkraftanlagen
01.12.2010 - 30.11.2013, 5. Energieforschungsprogramm
Im Projekt Mon²Sea wurden Prozesse und Infrastrukturen entwickelt sowie validiert, welche die Produktions- und Logistikprozesse bei der industriellen Serienfertigung und der Errichtung von Offshore-Windkraftanlagen in informationstechnischer und technologischer Hinsicht unterstützen. Es wurde die Entwicklung einer IT-Forschungsplattform vorangetrieben, die eine ganzheitliche, akteursübergreifende Planung und Steuerung der logistischen Prozesse in der Errichtungsphase ermöglicht. Das System umfasst das Prozessdesign, den innovativen Einsatz von IuK-Technologie und IT-Funktionalitäten. In umfangreichen Simulationsstudien wurden die dynamischen Wetter- und Seegangeinflüsse auf die aktuellen Prozesse untersucht und nachfolgend die Prozesse für das betrachtete Netzwerk neugestaltet.

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Kontakt:  Thies Beinke
Moritz Quandt
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POWer.net Planung und Optimierung wandlungsfähiger Wertschöpfungsnetzwerke
01.09.2010 - 31.08.2013, BMBF
Moderne Produktions- und Logistiknetzwerke sehen sich heutzutage vielfältigen, sich dynamisch verändernden Umweltbedingungen gegenüber, welchen oftmals durch eine kurzfristige flexible Systemanpassung nur unzureichend begegnet werden kann. Das Ziel des Verbundprojekts POWer.net war es in diesem Zusammenhang, Methoden für die reaktionsschnelle und aufwandsarme Wandlung von Unternehmensnetzwerken zu entwickeln und in eine Vorgehensmethodik zu überführen. Diese Vorgehenssystematik für die Bewertung möglicher Netzwerkalternativen sowie ein Monitoringansatz für das Controlling von Wandlungstreibern wurden prototypisch in einem Softwaretool implementiert und anhand eines realen Anwendungsfalls evaluiert.
Kontakt:  Susanne Schukraft
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Der Intelligente Container - Vernetzte intelligente Objekte in der Logistik
01.07.2010 - 30.06.2013, BMBF
Intelligente und vernetzte Transportgüter, Ladehilfsmittel und Transportmittel können sich selbst und ihren Transport überwachen. Sie haben die Fähigkeit zur Selbststeuerung und können komplexe Logistikaufgaben robust sowie zuverlässig steuern und lösen. Durch Sensoren für die Transportbedingungen und für den Zustand der Güter kann das Logistikprinzip des „dynamic FEFO“ (First Expire, First Out) realisiert werden. Dabei ist der reale Zustand der Ware, wie z.B. der Reifegrad bei Obst, das Kriterium für die weitere Steuerung der Logistikkette. Dieses neue Logistikprinzip ermöglicht die Selbststeuerung logistischer Objekte und damit einhergehend innovative Logistikprozesse. Weitere Informationen und Ergebnisse sind unter der Projekt-Website www.intelligentercontainer.de verfügbar.

Die Projektergebnisse aus dem Arbeitspaket "Abschätzung juristischer Aspekte" wurden zudem detailliert im Buch "Robotik im Kontext von Recht und Moral" veröffentlicht. Dieses Buch kann direkt vom Nomos Verlag bezogen werden: www.nomos-shop.de/22143.
Kontakt:  Marius Veigt
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Mobile iQualiser Entwicklung einer intelligenten und mobilen Qualitätsprüfungseinrichtung für großflächige Faserverbundstrukturen
01.02.2012 - 30.06.2013, BMBF
Im Rahmen des Projektes mobile iQualiser wird ein mobiles und weitgehend autonom agierendes System entwickelt, mit dessen Hilfe große Bauteile aus Faserverbundmaterialien wie GFK und CFK einfach und effizient auf eventuell vorhandene Qualitätsmängel überprüft werden können. Hierzu wird eine geeignete Kinematik entwickelt. Weiterhin wird das mechanische System mit diversen Sensoren zur Ermittlung der Position im Raum, zur Orientierung am Werkstück und zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit ausgerüstet. Nicht zuletzt wird der mobile iQualiser auch mit geeigneten Sensoren zur Durchführung der Qualitätsprüfung ausgestattet. Die mit Hilfe dieser Sensoren aufgenommenen Daten ermöglichen es der Steuerung des Systems, sich in einer komplexen Umwelt zurechtzufinden und die Aufgabe der Qualitätsprüfung auch unter sich verändernden Bedingungen zuverlässig durchzuführen. Das Ziel des Projektes ist der prototypische Aufbau eines solchen Systems sowie die Evaluation seiner Funktionsfähigkeit.
Kontakt:  Zied Ghrairi
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ADOS Analyse und Dokumentation der operativen Offshore-Serviceprozesse und Spezifikation der Anforderungen an eine operative Instandhaltungssoftware
01.10.2011 - 31.03.2013, Industrielle Auftragsforschung
Die Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen im Offshore Windenergie Bereich stellt eine besondere Herausforderung dar, da die Erreichbarkeit der Anlagen für die Servicetechniker sehr eingeschränkt ist. Umso wichtiger ist sowohl die Planung als auch die vollständige Dokumentation der durchgeführten Servicetätigkeiten. Im Rahmen des Projektes sind die Serviceprozesse im Offshore Bereich aufgenommen und ein Computerized Maintenance Management System (CMMS) unter besonderer Berücksichtigung mobiler Technologien spezifiziert worden.
Kontakt:  Marco Lewandowski
Stephan Oelker
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RFID-based Automotive Network
01.01.2010 - 31.12.2012, BMWi
Im Zuge der Globalisierung haben sich die Rahmenbedingungen in der Automobilbranche verändert. Individuelle Fahrzeugwünsche, neue Antriebstechnologien und ständige Innovationen erzeugen eine stetig wachsende Variantenvielfalt. Aus diesem Grund konzentrieren sich die Automobilhersteller auf ihre Kompetenzen und reduzieren ihre Fertigungstiefe. Dies führt zur Entwicklung komplexer Logistiknetzwerke, die es zu planen und zu steuern gilt. Ziel des Forschungsvorhabens war es, die Informationstransparenz in Logistik- und Produktionsnetzwerken der Automobilindustrie zu erhöhen. Dazu wurde eine Vorgehensweise zur Integration von produktionslogistischen und produktspezifischen Informationen in betriebliche und überbetriebliche Systeme zur Auftragssteuerung entwickelt. Dadurch kann ein standardisierter echtzeitnaher Austausch prozessrelevanter Daten zur Steuerung und Optimierung der Wertschöpfungskette ermöglicht werden. Auf Basis dieser zu jederzeit aktuellen Daten wurde eine hybride (zentral - dezentral) Steuerungsmethodik entwickelt und implementiert, mit der auf Abweichungen vom Plan schnell und flexibel reagiert werden kann.

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Kontakt:  Dirk Werthmann
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RoboScan'12 | Online-Befragung zur Robotik-Logistik | Schwerpunkt Intuitive Roboterprogrammierung
01.01.2012 - 16.10.2012, Kieserling Stiftung
Seit 2007 wird am BIBA die Studienreihe "RoboScan" durchgeführt. Jede Studie widmet sich einem speziellen Schwerpunktthema und soll darüber Aufschluss geben, wie sich der Technologieeinsatz im Feld der Robotik-Logistik entwickelt hat und wo zukünftige Einsatzgebiete und Aufgaben liegen können. Die Befragung richtet sich an Experten aus Logistikunternehmen, von Technologieanbietern sowie Berater und Forscher. Die Studie RoboScan’12 hat das BIBA mit dem Schwerpunktthema „Intuitive Roboterprogrammierung“ durchgeführt. Die Kernaussagen von RoboScan’12 auf einen Blick: 1. Fünfjahresbetrachtung: Schleppende Entwicklung der Robotik-Logistik 2. Bedarf für Robotik-Logistik grundsätzlich vorhanden aber es gibt oft keine passenden Lösungen bzw. die Komplexität und der Aufwand der Integration sind zu hoch 3. Intuitive Roboterprogrammierung erhöht die Attraktivität von Robotik-Logistik signifikant 4. Gruppenvergleich der Einschätzungen der Marktteilnehmer zeigt Divergenzen. Weitere Studienergebnisse finden Sie im Kurzreport.

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Kontakt:  Ann-Kathrin Rohde
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EMOSES Entwicklung einer Methode zur Objekterkennung von universellen Stückgütern für die automatische Entladung von Standardladungsträgern aus 3D Laserscandaten
15.10.2009 - 14.10.2012, DFG
Ziel dieses Forschungsvorhabens war die Entwicklung einer Methode zur Erkennung von Stückgütern. Innerhalb dieser wird eine Lage- und Positionsbestimmung von Stückgütern durchgeführt, so dass anschließend eine automatische Entladung der Stückgüter durch einen Manipulator möglich ist. Der Kern des Forschungsvorhabens bestand in der Konzeption und Implementierung dieser Methode, welche anschließend mit simulierten und realen 3D-Sensordaten in Form von Punktwolken getestet wurde. Um die Möglichkeiten und Grenzen der Anwendbarkeit des Verfahrens für die automatische Entladung von Stückgütern bewerten zu können, wurde zudem ein realitätsnaher Demonstrator aufgebaut.
Kontakt:  Hendrik Thamer
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Entwicklung von Prognoseverfahren für die Produktionsprogrammplanung auf Basis von Vorhersagemodellen der Nichtlinearen Dynamik
01.04.2011 - 30.09.2012, DFG
Da die Kundennachfrage im Allgemeinen starken Schwankungen unterworfen ist, hat eine präzise Absatzvorhersage für eine effektive Produktionsplanung und -steuerung (PPS) eine sehr hohe Bedeutung. Diese ermittelt auf der Grundlage einer Bedarfsprognose das Produktionsprogramm, die Materialbedarfe und die Produktionsprozesse und führt unter anderem zu einem effizienten Einsatz der vorhandenen Ressourcen. Zum einen ist dies von großer Wichtigkeit für die Planung innerhalb einzelner Unternehmen, findet aber zum anderen in den letzten Jahren vermehrt in der Optimierung von Lieferketten und –netzwerken Beachtung. In der Regel erfolgt die Vorhersage durch eine Analyse und anschließende Extrapolation vorangegangener Bedarfswerte. Dabei kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz, wie zum Beispiel statistische Verfahren, lineare Methoden wie z.B. das ARIMA-Modell, künstliche neuronale Netze, Fuzzy- oder Expertensysteme. Weitere Möglichkeiten der Prognose stammen aus dem Bereich der nichtlinearen Dynamik. Hier existieren bereits in anderen Anwendungsbereichen erprobte Methoden. In diesem Projekt wurden Methoden der nichtlinearen Dynamik zur Prognose regelmäßiger und sporadischer Zeitreihen der Kundennachfrage adaptiert. Weitreichende Evaluationen ergaben, dass diese Methoden insbesondere Potenzial zur Prognose komplexer, dynamischer Zeitreihen bieten.
Kontakt:  Mirko Kück
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ISUS Innovative Stau- und Umschlagstechnologie für Stahlprodukte/ Development of an innovative magnetic device for the handling of steel sheets in seaports
01.09.2009 - 31.08.2012, BMWi
Stahlbleche werden heute in der Regel mit mechanischen Lastaufnahmemitteln umgeschlagen, welche die Last mit Hilfe von Haken, Ketten, Seilen und Gurten aufnehmen. Dieses Anschlaggeschirr ist relativ schwer und unhandlich, überzeugt jedoch durch großzügige Auslegung und Qualität in Bezug auf die Zuverlässigkeit. Allerdings bietet es wenig Innovationspotenzial und Spielraum für Prozessoptimierung. Im Projekt ISUS wird hierzu eine innovative Magnet-Traverse entwickelt, die typische Handlingprobleme reduzieren, die Notwendigkeit zur ständigen Wartung von Anschlagsystemen verringern sowie Beschädigungen der Stahlbleche vermeiden soll. Insgesamt soll der Umschlag der Bleche schneller, sicherer und materialschonender werden.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Einsatz innovativer IuK-Technologien zur Prozess-Kontrolle im Ladungs- und Ladungsträgermanagement von Seehäfen
01.08.2008 - 31.07.2012, BMWi
Bei der manuellen Prozesssteuerung von Rolltrailern und Ladungen im RoRo-Verkehr in Seehafenterminals besteht ein hoher Aufwand. Während der Lagerung der Trailer auf dem Gelände ist keine Zuordnung zum Eigentümer möglich. Für die Verbesserung der Prozesskontrolle wurde im Projekt ein System zur automatisierten Positions- und Statuserfassung von Rolltrailern entwickelt, welches durch innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien zur Identifikation, Kommunikation und Ortung kombiniert. Zum Einsatz kommen hierbei RFID und Satellitenortung zur Identifikation und Lokalisierung der Rolltrailer. Die Ausstattung der Trailer erfolgt mittels passiven Transpondern, die Zugmaschinen werden mit Datenterminals, RFID-Readern und GPS-Modulen ausgestattet. Das entwickelte System wurde in Form einer Demonstrationsanwendung vorgestellt, in Feldtests wurde die technische Umsetzbarkeit nachgewiesen. Weitere Untersuchungen im Rahmen des Projekts ergaben, dass durch Einsatz des entwickelten Systems Suchaufwände für Objekte auf den Terminals reduziert, Kraftstoff für den Terminalverkehr eingespart und generell die Steuerungsmöglichkeiten für Objekte im RoRo-Verkehr verbessert werden können.
Kontakt:  Michael Teucke
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OT-B Forschungs- und Entwicklungsbasierte Logistik- und Ressourcenplanung des Offshore-Terminals Bremerhaven
21.10.2011 - 30.06.2012, Industrielle Auftragsforschung
Bremerhaven entwickelt sich zu einem bedeuten Standort für die Offshore-Windenergie-Branche. Diese Relevanz wird unter anderem auch durch den geplanten Offshore-Terminal-Bremerhaven deutlich, der ab dem Jahr 2015 seinen Betrieb aufnehmen soll. Im Rahmen des Projekts OT-B wird eine Vorstudie durchgeführt, welche die Bedarfe an die Logistik und an die nötigen Ressourcen des geplanten Offshore-Terminals untersucht. Der Betrachtungszeitraum der Vorstudie umfasst die Jahre 2015 bis 2045.
Kontakt:  Thies Beinke
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B1 - Entwicklung von Methoden zum selbststeuernden Routing autonomer logistischer Objekte
01.01.2008 - 30.06.2012, DFG Sonderforschungsbereich

Motivation
Da sich aufgrund der Größe von Kommunikationsnetzen (z.B. Internet oder Netze für den Mobilfunk) eine zentrale Steuerung verbietet, sind selbststeuernde Algorithmen in diesen Bereichen seit den Anfängen erfolgreich angewendet worden. Aufgrund großer Ähnlichkeiten von Kommunikations- und Logistiknetzen liegt es nahe, erprobte Algorithmen aus der Datenkommunikation auf logistische Prozesse zu übertragen. Die implizit dort schon vorhandene Eigenschaft der Reaktivität ist auch in logistischen Netzen aufgrund ihrer schlechten Vorhersagbarkeit notwendig und soll durch allgemeine Methoden der Reaktiven Planung und Steuerung erweitert werden. Diese Methoden haben ihren Ursprung im Bereich der künstlichen Intelligenz und sind dadurch gekennzeichnet, daß sie ständig aktuelle Informationen aufnehmen und prozeßbegleitend verarbeiten.

Ergebnisse 1. Phase (2004-2007)
Grundlage der Arbeiten bildet eine im ersten Arbeitsschritt erstellte Analyse der Elemente und Prozesse logistischer Transportnetze. Hieraus wurden Transportszenarien entwickelt, auf denen die zu untersuchenden Algorithmen getestet und verglichen werden können. Es wurde eine C++ - Simulationsumgebung erstellt, die die Simulation von Transportnetzen auf Basis der Szenarienbeschreibungen ermöglicht. Des Weiteren wurde auf der innerhalb des SFB speziell entworfenen Agentenplattform "PlaSMA" eine Simulationsumgebung entworfen, um eine Kompatibilität zu anderen Teilprojekten zu erhalten. Unter Verwendung der Simulationsumgebungen wurde die Anwendbarkeit von Verfahren festgestellt und in Veröffentlichungen dokumentiert. Die bisherige Entwicklung der Selbststeuerungskonzepte mündete in einem an Algorithmen aus der Datenkommunikation angelehnten "Distributed Logistic Routing Protocol - DLRP". Die Eignung des DLRP für bestimmte Transportszenarien wurde nachgewiesen.

Ziele 2. Phase (2008-2011)
Als Fortführung des Projektes soll in diesem Vorhaben erforscht werden, wie das selbststeuernde Routing von Stückgütern und Transportmitteln unter erweiterten praxisrelevanten Einschränkungen und unter Berücksichtigung komplexerer Strukturen gestaltet werden muss, und wo die Leistungsgrenzen des in der ersten Projektphase entwickelten und untersuchten Grundkonzeptes liegen. Diese Anforderungen bestehen aus drei Kernpunkten: Berücksichtigung von Ladungsträgerhierarchien, Routingmechanismen für große Netze und Informationsbarrieren, die in der Praxis existieren. Ein weiterer wichtiger Arbeitspunkt, vor allem in Hinblick auf die Bewertung und das Erkennen der Grenzen der Selbststeuerung, ist die Entwicklung realitätsnaher Benchmarkszenarien. Die entwickelten Selbststeuerungskonzepte sind von so grundlegend anderer Struktur, dass die etablierten Benchmarkszenarien (z.B. die sog. Solomon-Instanzen) für die Selbststeuerung nicht genutzt werden können.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Selbststeuerung logistischer Prozesse - Ein Paradigmenwechsel und seine Grenzen
01.01.2004 - 30.06.2012, DFG Sonderforschungsbereich
Die dynamische und strukturelle Komplexität logistischer Netzwerke verhindert zunehmend die Bereitstellung aller entscheidungsrelevanten Informationen für eine zentrale Planungs- und Steuerungsinstanz und erfordert deshalb adaptive logistische Prozesse mit der Fähigkeit zur Selbststeuerung. Mit Selbststeuerung wird hierbei die dezentrale Koordination autonomer logistischer Objekte in einer heterarchischen Organisationsstruktur bezeichnet. Die Autonomie der logistischen Objekte wie Stückgüter, Ladungsträger und Transportsysteme wird dabei durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien wie z.B. die Radio Frequency Identification (RFID) und drahtlose Kommunikationsnetze ermöglicht. Diese und andere IuK-Technologien ermöglichen und erfordern neue Steuerungsstrategien und autonome, dezentrale Steuerungssysteme für logistische Prozesse. Dabei stehen Aspekte wie Flexibilität, Adaptivität und Reaktivität auf sich dynamisch verändernde äußere Einflüsse unter Beibehaltung der globalen Ziele im Vordergrund.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Adaptive Geschäftsprozesse - Modellierung und Methodologie
01.01.2004 - 30.06.2012, DFG Sonderforschungsbereich

Motivation
Die Selbststeuerung logistischer Prozesse ist ein Paradigma zur Erhöhung der Flexibilität und der Robustheit logistischer Systeme. Im Rahmen der Selbststeuerung werden logistische Objekte mit Fähigkeiten zur dezentralen Entscheidungsfindung und ausführung ausgestattet. Für die Modellierung selbststeuernder Prozesse stehen jedoch keine geeigneten Methoden zur Verfügung. Klassische Methoden zur Prozessmodellierung spiegeln nicht den dezentralen Charakter selbststeuernder Geschäftsprozesse wider, während beispielsweise Modellierungsmethoden für Multi-Agenten-Systeme die notwendige logistische Ausrichtung fehlt.

Vorgehen und Methoden
Dieses Projekt füllt diese Lücke, indem es Methoden und Werkzeuge zur Spezifikation und Analyse dieser neuen Prozesse bereitstellt. Im Rahmen des Projekts wurde die Autonomous Logistics Engineering Methodology (ALEM) entwickelt. Sie besteht aus einem Vorgehensmodell, einem Sichtenkonzept sowie einer grafischen, UML-basierten Notation und erlaubt Logistikprozessexperten die Spezifikation und Analyse selbststeuernder logistischer Geschäftsprozesse. Diese drei Modellierungselemente sind in der prototypischen Modellierungssoftware ALEM-Tool implementiert.

Ergebnisse
ALEM ermöglicht die Entwicklung von Selbststeuerungsansätzen und die Konfiguration der logistischen Infrastruktur. Zur Analyse der logistischen Leistung modellierter Geschäftsprozesse können ALEM-Modelle über ein dreistufiges, auf der Model Driven Architecture beruhendes Verfahren, (semi-) automatisch in die externe Multi-Agenten-Simulation PlaSMA übertragen werden. Auf diese Weise lassen sich Leistungskennzahlen und Informationen über das Verhalten der einzelnen logistischen Objekte bestimmen, auf deren Basis Prozessexperten Geschäftsprozesse anpassen oder verbessern können.



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Kontakt:  Torsten Hildebrandt
Daniel Rippel
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Demonstrator und Applikationsplattform für die Selbststeuerung logistischer Prozesse
01.01.2004 - 30.06.2012, DFG
Grundlagenforschung verständlich zu vermitteln ist ein oft unterschätztes Vorhaben. Das Teilprojekt Z2 hatte daher die wichtige Aufgabe, die Idee und Motivation der Selbststeuerung anhand verschiedener Demonstrationen zu veranschaulichen. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Szenarien entwickelt und implementiert, die als Demonstratoren des SFB dienten. Die logistische Selbststeuerung wurde praktisch erlebbar gemacht, indem bei den Vorführungen der verschiedenen Demonstratoren die Gutachter und andere Personen in verschiedene Rollen als Objekte versetzt wurden, die durch eigene Intelligenz (IT, PDA), d. h. durch Auswertung der Randbedingungen, Entscheidungen hinsichtlich des nächsten Transportweges oder Produktionsschrittes treffen und diese auch entsprechend visualisiert und somit eine Nachvollziehbarkeit gewährleistet. Durch die geschickte Umsetzung mit adäquaten Benutzerschnittstellen, sowie durch den Einsatz von Hardware, die den Stand der Technik repräsentierte, konnte eine hohe Akzeptanz und eine positive Außendarstellung realisiert werden.
Darüber hinaus wurde im Teilprojekt Z2 eine prototypische Umsetzung der entwickelten Konzepte und Methoden aus den Teilprojekten des SFB umgesetzt, damit die theoretischen Konzepte als praktische Versuche durchführt werden konnten. Somit konnte sowohl die softwaretechnische Umsetzung als auch eine hardwaretechnische Implementierung der entwickelten Selbststeuerungsmechanismen realisiert werden. Die Teilprojekte konnten somit spezifische Untersuchungen in einem Gesamtkontext durchführen, so dass neben dem Praxistest der prototypisch umgesetzten Modelle und Methoden auch ggf. noch existente Konflikte zwischen unterschiedlichen Modellen und Methoden erkannt und behoben werden konnten.
Weitere Informationen zu den Demonstratoren finden Sie hier: www.sfb637.uni-bremen.de/341.html.
Kontakt:  Marius Veigt
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LSO-Pro Learning and Self-Organization in Production Planning and Control
01.12.2008 - 31.03.2012, DFG
Ziel des Projekts ist es, durch den Einsatz von Lernverfahren und koordinierter Selbstorganisation sowohl sehr gute Maschinenbelegungspläne zu generieren als auch flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren zu können. Drei Ansätze sollen verfolgt werden: 1. Entwicklung und ständige Anpassung von Kontrollregeln, abhängig von der Situation im Produktionssystem 2. Ausstattung der lokalen Akteure mit global berechneten Informationen zur Verbesserung der Koordination 3. Entwicklung von Methoden zur Überwachung und Steuerung selbstorganisierender Produktionsprozesse.
Kontakt:  Torsten Hildebrandt
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EVIdent Electronic Vehicle Identification
01.10.2010 - 31.01.2012, Industrielle Auftragsforschung
In dem Projekt werden unterschiedliche RFID-Transponder und Lesesysteme zur Fahrzeugidentifikation bewertet. Dazu werden am Markt verfügbare Transponder und Reader sowie spezielle Testaufbauten für unterschiedliche Testreihen eingesetzt. Unter anderem wird zunächst eine szenarioabhängige Anforderungsaufnahme für die funkbasierte Fahrzeugidentifikation erstellt. Auf Basis bestehender Standards bzw. Empfehlungen werden nachfolgend die entsprechenden Testszenarien konzipiert und durchgeführt. Ziel des Projekts ist es in statischen und dynamischen Tests die Eignung passiver UHF-Transponder und Lesesysteme für Mautsysteme und PKW-Zulassungen zu ermitteln.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Instandhaltung Entwicklung von optimierten Instandhaltungsprozessen u. a. durch die automatische Erfassung verschleiß-abhängiger technischer Betriebsparameter
01.11.2008 - 31.01.2012, Industrielle Auftragsforschung
Die Anzahl der umzuschlagenden Container wird langfristig ansteigen und damit auch die Auslastung der Containerumschlaggeräte. Daraus ergibt sich für die Instandhaltung die Forderung nach einer besseren Stabilität der Geräte bei gleichzeitig deutlich eingeschränkten zeitlichen Zugriffsmöglichkeiten auf die Containerumschlaggeräte für Instandhaltungsarbeiten. Im Rahmen des Projektes ist ein technisches System entwickelt worden, welches die Erfassung und zuverlässige Bewertung von Betriebsdaten über Sensoren an wichtigen Komponenten (Equipment Monitoring, Condition Monitoring) ermöglicht. Dabei ist der Wechsel von der festen zyklischen Instandhaltungsstrategie zu einer zustandsorientierten Instandhaltungsstrategie verfolgt worden.

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Kontakt:  Abderrahim Ait Alla
Marco Lewandowski
Stephan Oelker
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Stabilität, Robustheit und Approximation großskaliger dynamischer Netzwerke – Theorie und Anwendungen in logistischen Netzwerken
01.01.2008 - 31.12.2011, Volkswagen Stiftung
Die Dynamik komplexer, großer Netzwerke interagierender dynamischer Systeme ist schwer zugänglich, und in vieler Hinsicht fehlen die zur Analyse benötigten Methoden und Werkzeuge. In diesem Projekt werden wir solche Netzwerke vom Standpunkt der Stabilitäts- und Approximationstheorie aus studieren und werden Anwendungen in der Logistik untersuchen. Zu diesem Zweck sollen Stabilitätskriterien für nominelle und gestörte Netzwerke entwickelt werden. Ferner werden wir die Robustheit derartiger Netzwerke in Bezug auf Störung der Dynamik in den einzelnen Knoten und der Netzwerkstruktur analysieren. Um Approximationsmethoden zu entwickeln, welche die strukturellen Eigenschaften des Netzwerks bewahren, schlagen wir vor, unterschiedliche Zeitskalen im Netzwerk und Bewertungsverfahren für die Knoten des Netzwerks zu verwenden. Dieser Ansatz ist durch ein reales logistisches Szenario motiviert, in dem verschiedene Zeitskalen auf natürliche Weise auftreten. Die theoretischen Ergebnisse werden benutzt werden, um weitere Einsicht in die Dynamik logistischer Netzwerke zu erhalten und um Prinzipien für das Management logistischer Prozesse abzuleiten.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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SIMKAB Simplifizierte Kabine
01.01.2010 - 31.12.2011, Airbus Deutschland GmbH, Standort Bremen
Mit dem Verbundvorhaben SIMKAB soll auf die zukünftigen Herausforderungen eines stark wachsenden Passagier- und Frachtverkehrs in der Luftfahrt reagiert werden. Das Vorhaben bildet dabei den übergeordneten Rahmen, um Basistechnologien für eine effiziente und vereinfachte Kabine zu entwickeln. Um die zukünftige Nachfrage nach Lufttransportleistung unter ökonomischen und ökologischen Ansprüchen bedienen zu können, sollen Technologien für eine einfache und flexible Standardkabine, die einen geringen Anpassungsaufwand an Kundenwünsche bietet, entwickelt werden. Das Ziel des Teilprojektes „Frachtsystem“ ist die Untersuchung der Anwendung von aktiven RFID-Komponenten zur Erkennung von Luftfrachtbehältern, so genannten ULDs (ULD = „Unit Load Device“ wie Containern und Paletten). Ein wichtiger Gesichtpunkt besteht in der Untersuchung der Verträglichkeit bzw. der Wechselwirkung aktiver RFID-Technologie mit der Flugzeugelektronik, damit alle Anforderungen an die Sicherheit zukünftiger Flugzeuge erfüllt werden.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Modellierung und Analyse der Dynamik selbststeuernder logistischer Prozesse
01.01.2008 - 31.12.2011, DFG

Motivation
Selbststeuerung kann als dezentrale Koordination einer großen Anzahl autonomer Objekte verstanden werden. Die lokalen Interaktionen der einzelnen autonomen Objekte bewirken ein lokales, dynamisches Verhalten, welches als Mikro-Dynamik des Systems bezeichnet wird. Durch Emergenz kann dies auf Systemebene zur Selbstorganisation führen. Derartige selbstorganisierende Strukturen lassen sich vor allem in natürlichen, lebenden Systemen wie z.B. in Insektenkolonien beobachten. Hier verursachen die Insekten ein Systemverhalten, welches dem Systemzweck dient. Dieses globale Systemverhalten wird als Makro-Dynamik des Systems bezeichnet. Motivierend für dieses Projekt ist die Frage, wie in logistischen Systemen ein ähnliches Zusammenspiel zwischen Mikro- und Makrodynamik wie in natürlichen Systemen erreicht werden kann, d.h. wie die Interaktionen autonomer logistischer Objekte zu dem gewünschten Verhalten des logistischen Systems führen.


Ergebnisse 1. Phase (2004-2007)
Ein produktionslogistisches Referenzszenario (MxN Matrix-Modell) wurde etabliert und verschiedene Ansätze zur Modellierung vorgestellt: Ereignisdiskrete Simulationsmodelle, System-Dynamics-Modelle und analytische Modelle in Form von Differentialgleichungen. Zwei unterschiedliche Selbststeuerungsmethoden, eine warteschlangenlängen-basierte und eine pheromon-basierte Selbststeuerungsregel, bei denen die Teile autonom auf Basis lokaler Informationen über die nächsten Produktionsschritte entscheiden können, wurden implementiert und im Rahmen umfangreicher Simulationsläufe auf Ihren Umgang mit Dynamik und Komplexität analysiert. Es wurde gezeigt, dass Modelle mit Selbststeuerung bei starken Nachfrageschwankungen effektiver und robuster gegenüber unerwarteten Störungen sind als durch konventionelle Produktionspläne gesteuerte Modelle. Darüber hinaus wurde gezeigt, dass eine simultane Nutzung der verschiedenen Modellierungsansätze möglich ist, um die Interdependenzen zwischen lokalem und globalem Verhalten von selbststeuernden logistischen Systemen zu beschreiben. Weiterhin wurden Stabilitätsanalysen mithilfe eines Fluid-Approximation-Modells und ereignisdiskreter...


Ziele 2. Phase (2008-2011)
Hauptziel ist die Modellierung und Analyse der Dynamik selbststeuernder logistischer Prozesse in Produktionsnetzwerken, welche sowohl selbststeuernde produktions- als auch transportlogistische Objekte beinhalten. Dabei soll auf das dynamische Verhalten des gesamten Produktionsnetzwerks fokussiert werden, das durch Selbststeuerung sowohl an einem Produktionsstandort als auch beim Transport der Objekte zwischen den einzelnen Produktionsstandorten beeinflusst wird. Hier soll beantwortet werden, wie selbststeuernde Prozesse bei einer integrierten Betrachtung von Produktions- und Transportlogistik gestaltet sein müssen, um Selbststeuerung im Gesamtsystem zu ermöglichen. Zugleich soll der Einfluss lokaler Selbststeuerung auf das Gesamtverhalten des logistischen Systems erforscht werden. Dazu sollen nicht nur innerbetriebliche sondern auch sich an den Schnittstellen zwischen verschiedenen Produktionsstandorten befindliche selbststeuernde logistische Prozesse modelliert und hinsichtlich Ihrer Leistung, Dynamik und Robustheit analysiert werden.


Vorgehen 2. Phase (2008-2011)
Die interdisziplinäre Zusammensetzung von Teilprojekt A5 ermöglicht eine durchgängig zweigleisige Vorgehensweise für die Modellierung und Analyse selbststeuernder logistischer Prozesse in einem Produktionsnetzwerk. Das bedeutet, dass zum einen die Modellierung sowohl analytisch-gleichungsbasiert als auch simulationstoolbasiert erfolgt, zum anderen werden beide Modelltypen sowohl hinsichtlich ihrer Dynamik als auch bzgl. ihrer Performance analysiert. Dies duale Vorgehen ermöglicht die Nutzung der verschiedenen Modellierungsmethoden, um einerseits die unterschiedlichen Abstraktionsebenen eines logistischen Systems darzustellen und andererseits eine gegenseitige Validierung sowie die wechselseitige Nutzung von Synergieeffekten zu forcieren. Es ist weiterhin geplant, das im Teilprojekt B1 in der ersten SFB Phase entwickelte „Distributed Logistics Routing Protocol“ für transportlogistische Prozesse einerseits auf produktionslogistische Prozesse zu übertragen.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Auto KNN Automatisierung des kontinuierlichen Lernens und Untersuchung des Langzeitverhaltens neuronaler Netze für die Produktionsregelung
01.01.2009 - 30.12.2011, DFG
Forschungsprojekte der vergangenen Jahre wiesen die Eignung künstlicher neuronaler Netze als effizientes Instrument einer intelligenten Produktionsregelung nach. Die Fähigkeit, während des Einsatzes kontinuierlich aus neugewonnen Erfahrungen zu lernen und die damit verbundene Flexibilität der Regelung haben sich bei gleichzeitig niedrigem Modellierungs- und Rechenaufwand als Hauptvorteil gegenüber klassischen Methoden der Produktionsregelung erwiesen.Ziel des Forschungsvorhabens ist es, durch Simulation über längere Zeiträume hinweg fundierte Kenntnisse über das Langzeit-Lernverhalten verschiedener Typen neuronaler Netze in der Produktionsregelung zu erlangen. Anhand der gewonnenen Daten sollen automatisierte Vorgehensweisen zur Sicherstellung der Lerneffizienz über lange Zeiträume erarbeitet und zuverlässige Aussagen die Lebensdauer und den Wartungsaufwand im Einsatz betreffend formuliert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Entwicklung einer neuronalen Hybridlösung münden, die speziell im Hinblick auf den Einsatz in der Produktionsregelung die besten Eigenschaften im Bereich kontinuierlichen Lernens aufweist.

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Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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CONVERGE Collaborative Communication Driven Decision Management in Non Hierarchical Supply Chains of the Electronic Industry
01.06.2009 - 30.11.2011, EU, 7th Framework Programme

Motivation
Die Elektronikindustrie zeichnet sich als ein sich schnell entwickelndes Marktsegment aus. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Firmen flexibel auf sich ändernde Bedingungen reagieren, wobei die Zusammenarbeit innerhalb der Supply Chains eine primäre Rolle spielt. Hierzu müssen Unternehmen nicht nur auf operativer Ebene, sondern auch auf taktischer und strategischer Ebene zusammenarbeiten. Neben dem Fehlen entsprechender Tools, wird der Austausch taktischer und strategischer Informationen durch verschiedene Faktoren behindert. Dies sind bspw. Medienbrüche, fehlende Methoden und Regeln für den Informationsaustausch und im Besonderen das Fehlen von Wissen über die strategischen und taktischen Ziele, sowie über die aktuellen Pläne der anderen Teilnehmer des Netzwerkes.

Vorgehen und Methoden
Das europäische Konsortium bestand aus zehn Partnern aus insgesamt fünf Ländern. Die wissenschaftlichen Partner stellten ihre Expertise in den Bereichen Prozess- und Entscheidungsmodellierung (bspw. BPMN, GRAI u.ä.) zur Verfügung. Die IT-Partner trugen mit ihrer langjährigen Erfahrung in den Bereichen CRM, SRM und ERP grundlegend zum Entwurf und der Umsetzung des Frameworks bei. Die Anwendungspartner lieferten die notwendigen Informationen zum Entwurf des Frameworks und fungieren als Erstanwender.

Ergebnisse
Das Ergebnis ist die Entwicklung eines Frameworks zur Unterstützung bei strategischen und taktischen Entscheidungsprozessen. Das Framework besteht aus drei Hauptkomponenten: Ein Referenzmodell für die Kommunikation in nicht hierarchischen Netzwerken für die strategische und die taktische Ebene, einem Vorgehensmodell, das beschreibt, wie das Referenzmodell auf unterschiedlichen Planungsebenen angewendet wird und einem Softwareprototypen zur Umsetzung der Referenzmodelle auf Basis bereits existierender SRM und CRM Systeme.



PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Daniel Rippel
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RoboCon Schnelle Konsolidierung und Dekonsolidierung von Seecontainern mittels Robotik und dynamischer Beladungsplanung
01.09.2008 - 31.08.2011, BMWi
Ein signifikanter Anteil der von deutschen Seehäfen umgeschlagenen Container wird im Seehafen entleert bzw. beladen. Besonders aufwändig sind das Stauen von inhomogenen Packstücken, z.B. im Bereich des Part-by-Part (PbP) Versands in der Automobil-Logistik, und das Ausladen von Kartonagen. Die Entladung verschiffter Konsumgüter und Textilien in großen Mengen in Kartonagen und ohne Verwendung von Paletten wird bis heute manuell bewerkstelligt. Beim Beladen des Containers ist der Stapler nur eingeschränkt manövrierfähig. Dies erschwert das Stauen von sperrigem Stückgut und reduziert die Auslastung des Containers. Weiterhin wird durch die fortlaufend eintreffenden Güter die Beladungsplanung erschwert. Beide Prozesse sind ein Engpass in der Abwicklung von Im- und Exportabläufen. Im Projekt wird ein Geräteprototyp entwickelt, der Seecontainer mit inhomogenen Kartonagen automatisch entlädt und ein Prototyp, der Seecontainer mit inhomogenem Stückgut automatisch belädt. Zur dynamischen Beladungsplanung wird ein Softwarewerkzeug entwickelt, das aus einem fortlaufend aktualisierten Lagerbestand, durch Zugriffe auf avisierte Objekte und Eingriffe in Konsolidierungsprozesse dynamisch optimale Containerladungen zusammenstellt. Der Einsatz dieser neuartigen Geräte erhöht die Prozessqualität. Die Automatisierung beider Prozesse reagiert auf stetig steigende Warendurchsätze und steigert Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Seehäfen. Eine Automatisierung der jeweiligen Folgeprozesse wird vorbereitet. Die Projektplanung beinhaltet eine ausgiebige Testphase der Prototypen, in der der Nachweis der technischen Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit erbracht wird.
Kontakt:  Rafael Mortensen Ernits
Claudio Uriarte
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SAViNG StAhl- und Eisenschrott VerfolguNG
01.12.2010 - 31.05.2011, Industrielle Auftragsforschung
Mit einer lückenlosen Identifizierung und Verfolgung des Materialflusses, sowie einem elektronischen Datenaustausch zielt dieses Projekt auf die Verbesserung und Flexibilisierung der Produktionsplanung in der Herstellung von qualitativ hochwertigem Stahl ab. Durch geeignete Technologien wird der Produktionsprozess über auftretende Medienbrüche hinweg unterstützt und so eine gleichmäßige Bearbeitung ohne Staubildung realisiert. Die Herausforderung in der Gestaltung des Systems liegt in den vergleichsweise harten Umweltbedingungen, welche beispielsweise eine automatische Identifikation durch klassische Technologien erschweren oder gar ausschließen.
Kontakt:  Thies Beinke
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Einsatz von Methoden der Nichtlinearen Dynamik zur Strukturierung und Dimensionierung des Logistiksystems in Werkstattfertigungen/ Application of Methods of Nonlinear Dynamics for the Structuring and Dimensioning of the Logistic System in Job-Shop Systems
01.05.2008 - 30.04.2011, DFG
Das Logistiksystem in Werkstattfertigungen ist auf Grund wiederholter Transporte zu gleichen Arbeitssystemen sowie unterschiedlicher Transportmengen hohen Anforderungen ausgesetzt. Diese Situation wird zusätzlich verstärkt durch dynamische Effekte, die das Systemverhalten beeinflussen. Während hierunter in der Regel eine „externe“ Dynamik verstanden wird, die durch Nachfrageschwankungen und Auftragsänderungen ausgelöst wird, kann in Systemen mit einer komplexen Materialflussstruktur eine „interne“ Dynamik beobachtet werden, die durch auch in Werkstattfertigungen auftretende Ursachen wie z.B. Materialrückflüsse, ausgelöst wird und nichtlineare Zusammenhänge aufweisen kann. Diese interne Dynamik kann die Logistik-leistung negativ beeinflussen (stark schwankende Bestände, erhöhte Durchlaufzeiten, sinkende Auslastung, etc.). Ziel des vorgestellten Forschungsvorhabens ist es, die Auswirkungen der internen Dynamik auf den mittel- und langfristigen relevanten Gestaltungsprozess zu analysieren und zu beherrschen. Dies soll zu einer Anpassung bestehender oder der Entwicklung neuer Methoden zur Gestaltung von Logistiksystemen in Werkstattstrukturen führen, wobei der Fokus in erster Li-nie auf den Teilbereichen Dimensionierung und Strukturplanung liegen wird. Als Instrumente zur Beschreibung und Beherrschung der beschriebenen internen Systemdynamik und ihrer Ursachen eignen sich die Modelle und Methoden der Nichtlinearen Dynamik. Es ist beabsichtigt, diese auch in diesem Forschungsvorhaben zur Strukturierung und Dimensionierung von Logistiksystemen einzusetzen. Die Verifikation der erzielten Ergebnisse soll durch die Untersuchung und ggf. Gestaltung realer Systeme unter Verwendung der abgeleiteten Ver-fahren und Methoden erfolgen.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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UHR Entwicklung neuer Technologien zur Erfassung von Ver- und Entriegelungszuständen an Überhöhenrahmen
01.08.2008 - 30.04.2011, BMWi
Auf einem Terminal werden Container von Flurförderzeugen, sogenannten Straddle Carriern transportiert. Beim Umschlag von Ladung, die aufgrund ihrer Größe in Spezialladungsträgern transportiert werden muss, wird für den Transport auf dem Terminal zusätzlich ein Überhöhenrahmen eingesetzt. Die Überprüfung des Verriegelungszustands zwischen Überhöhenrahmen und Container war zum Teil fehlerhaft. Dies führte zu Unfällen und Beschädigungen an Ladung und Ladungsträgern. Innerhalb des Projekts ist daher eine unterstützende, elektronische Überwachungselektronik entwickelt worden. Das System wird derezit auf dem Terminal eingesetzt und verringert das Unfall- und Beschädigungsrisiko signifikant.

PDF-Flyer zum Download

Kontakt:  Stephan Oelker
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Logistische Planungs- und Steuerungssysteme in RoRo- und ConRo-Häfen
01.07.2008 - 31.03.2011, BMWi
Die Abstimmung zwischen den Prozessbeteiligten in der Automobil-Logistik im Seehafen ist heute durch einen kurzfristigen Planungshorizont gekennzeichnet, da kein Prozessteilnehmer Zugriff auf sämtliche planungsrelevanten Informationen hat. Untersuchungsgegenstand dieses Projekts ist daher die übergreifende Planung und Steuerung der Auftragsabwicklungsprozesse von Terminal- und Transportdienstleistern in der Fahrzeuglogistik von Seehafen-Automobil-Terminals. Ziel des Projekts LogPRo ist die Verbesserung der Planungs- und Steuerungsprozesse der Fahrzeuglogistik durch den Einsatz eines gemeinsamen, prototypischen IT-basierten Leitstandes sowohl für Terminal- als auch Transportdienstleister. Die Idee des IT-basierten Leitstands ist es, die Transparenz planungsrelevanter Informationen für alle Prozessbeteiligten zu erhöhen und die eigenen Anforderungen an die anderen Prozesspartner zu kommunizieren, um so zum eigenen Nutzen sowie im Sinne einer optimalen Zielerreichung des Gesamtsystems Einfluss auf die Planung der operativen Auftragsabwicklung der Fahrzeuglogistik nehmen zu können. Der kontinuierliche, ständig aktuelle Überblick über die Prozessaktivitäten der Logistikkette ermöglicht eine bessere Auslastung der zur Verfügung stehenden Ressourcen der einzelnen Prozessbeteiligten. Die Aufgabenschwerpunkte liegen vor allem in der Entwicklung des integrierten Planungs- und Steuerungskonzepts für Terminal- und Transportleistungen sowie in der Durchführung der Simulation zur Validierung dieses Konzepts.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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KompAuW Kompetenzatlas Aus- und Weiterbildung in der Logistik
01.01.2011 - 31.03.2011, Kieserling Stiftung
Der Kompetenzatlas Aus- und Weiterbildung in der Logistik ist eine innovative Applikation, die für den Logistikfabriktisch erstellt wurde und über die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in dieser zukunftsträchtigen Branche in der Region Bremen in Deutsch und Englisch informiert.
Kontakt:  Christian Gorldt
Ann-Kathrin Rohde
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AILES Analyse der Instandhaltungsprozesse und Erstellung eines Lastenhefts in Vorbereitung auf die Entwicklung einer kundenspezifischen Instandhaltungssoftware
01.09.2010 - 15.01.2011, Industrielle Auftragsforschung
Die Planung und Durchführung der Wartung bzw. Instandhaltung im Offshore Windenergie Bereich stellt eine besondere Herausforderung dar. Bedingt durch die eingeschränkte Erreichbarkeit der Anlagen ist die Instandhaltungsplanung und Durchführung sehr komplex und kostspielig. Dementsprechend müssen Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sehr gut vorbereitet werden, um eine genaue Planung der einzusetzenden Ressourcen zu gewährleisten. Im Rahmen des Projektes sind die Rahmenbedingungen für die Aufnahme und Aufbereitung der Lebenszyklusdaten hinsichtlich einer Auswertung der Ausfallcharakteristika untersucht worden.
Kontakt:  Marco Lewandowski
Stephan Oelker
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Virtual Global University
01.01.2002 - 31.12.2010,
Die Virtual Global University war eine Privatinitiative von Professoren der Wirtschaftsinformatik und verwandter Fachgebiete aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, um die Globalisierung in der Bildung praktisch umzusetzen. Hierzu wurden Studienangebote aus dem deutschsprachigen Raum mittels Internet und Multimedia-Technologien auf den weltweiten Bildungsmarkt gebracht. Die VGU setzte hierzu den weltweit ersten virtuellen Master-Studiengang in Wirtschaftsinformatik auf, der in einem zweijährigen Studium zum Abschluss "international Master of Business Informatics" (MBI) führte. Er richtete sich vor allem an Personen mit einem ersten Hochschulabschluss, die an einem international anerkannten Titel (Master) interessiert sind. Der Titel wurde von der beteiligten Universität Viadrina-Frankfurt/Oder vergeben. Die ersten Studenten des Master-Programms begannen im Wintersemester 2001 mit ihrem Studium an der "Virtual Global University". Das Programm wurde Ende 2014 eingestellt.
Kontakt:  Michael Teucke
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Logistikfabriktisch
01.01.2010 - 31.12.2010, Land Bremen
Das Projekt „Logistikfabriktisch“ wurde in Kooperation vom BIBA mit dem Unternehmen eventfive durchgeführt. Entwickelt wurde ein multimediales Werkzeug, durch welches Logistikprozesse dargestellt und erfahrbar gemacht werden. Durch Detaillierungsebenen werden dem Nutzer die komplexen Inhalte vereinfacht dargestellt. Jede Ebene enthält verschiedene Multimediaobjekte, wie Film, Foto und Text. Hierbei werden exemplarisch verschiedene logistische Unternehmen des Logistikprozesses abgebildet, ihre Rolle in der Logistikkette verdeutlicht und ihr Zusammenspiel visualisiert. Des Weiteren kann sich der Nutzer individuell über die dargestellten Unternehmen informieren. Unter anderem auf dem Bremer Logistiktag 2010 und dem Deutschen Logistikkongress in Berlin wurden die Ergebnisse präsentiert. Durch die Nutzung eines Multitouch-Tisches steht die Plattform gleichzeitig mehreren Nutzern zur Verfügung. Ziel der Planungskomponente ist die exemplarische Darstellung des Planungswerkzeuges anhand des Transfers wissenschaftlicher Ergebnisse in die Wissenschaft. Ein besonderes Highlight sind exemplarische Logistikketten, anhand derer der interessierte Nutzer beispielhafte Transportketten nachverfolgen und sich über Herausforderungen in den einzelnen Bereichen informieren kann. Technik/ Prozesse: Entwicklung der Applikation Definition der Darstellung
Kontakt:  Christian Gorldt
Ann-Kathrin Rohde
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Sichere Wearable- Systeme zur Kommissionierung industrieller Güter sowie für Diagnose, Wartung und Reparatur
01.08.2007 - 30.08.2010, BMWi
Das Vorhaben zielt auf einen Durchbruch für den Einsatz der mobilen "Wearable" IuK-Technologien in produzierenden Unternehmen und dem nachgelagerten After-Sales Bereich. Computersysteme, die während der Nutzung, vergleichbar mit einer Armbanduhr, am Körper getragen werden, bieten die Möglichkeit, Informationstechnologien tiefer in Arbeitsprozesse dringen zu lassen und sie ohne Brüche in die vorhandene Infrastruktur und Prozessunterstützung zu integrieren. „Wearable und Mobile Computing“ folgt dem Paradigma, Informationen und Geschäftsprozesse an jedem Ort und zu jeder Zeit verfügbar zu machen, ohne dass die primäre Aufmerksamkeit der Benutzer dem Computersystem gilt (Analogie: Fahrzeugnavigation gestützt auf GPS-Signale im Gegensatz zur stationären Routenplanung). Mangelnde Nutzerakzeptanz der neuen Wearable-Technologie, unter anderem aufgrund von Sicherheitsbedenken, unzureichende Prozessintegration, sowie Hardwaretechnologien, die den Anforderungen einer Produktivumgebung nicht gerecht werden, sind die Haupthindernisse zur Erreichung der vorhandenen Potentiale. Deshalb soll neben der anwendungsspezifischen Systemintegration unter Verwendung von COTS-Komponenten (commercial-off-the-shelf) in Usability Studies evaluiert werden, wie eine Steigerung der Nutzerakzeptanz erreicht und die tatsächliche Nutzbarkeit der Systeme in industriellen Anwendungen sichergestellt werden kann. Es sollen für die ausgewählten Anwendungsfelder Kommissionierung sowie Diagnose, Wartung und Reparatur Testimplementierungen von sicherheitstechnisch und organisatorisch effizienten und praxistauglichen Wearable Computing-Lösungen entstehen.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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RoboScan10 Trendstudie zum Einsatz von Robotertechnologien in der Logistik Fokus: Innovations- und Technologiemanagement
01.04.2010 - 30.08.2010,
Im Frühjahr starteten das BIBA und die Jacobs University, Systems Management, in Kooperation mit Logistik für Unternehmen als Medienpartner zum zweiten Mal eine Online-Umfrage zur Robotik in der Logistik. Nun liegt die ausgewertete Studie vor und zeigt neben den Entwicklungen der Robotik-Logistik von 2007 bis heute vor allem künftige Herausforderungen von Robotersystemen für die Optimierung von Logistikprozessen. Die Ergebnisse der Studie finden Sie auf http://dialog.jacobs-university.de/ und www.robotik-logistik.de Weitere Information finden Sie unter www.logistik-fuer-unternehmen.de
Kontakt:  Christian Gorldt
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Intelligente Wechselbrückensteuerung
01.01.2008 - 30.06.2010, BMWi
Kapazitäten besser nutzen und den Güterverkehr auf Straße und Schiene reduzieren! Wir wollen das Verkehrsaufkommens im Bereich des Waren- und Güterverkehrs der Postlogistik verringern, die Planungssicherheit im kombinierten Verkehr erhöhen und Transporteinheiten besser nutzen. Das Forschungsprojekt „INWEST“(Intelligente Wechselbrückensteuerung) beschäftigt sich mit der Zulaufsteuerung von Wechselbrücken und hat zum Ziel, diese auf der Basis innovativer logistischer Informations-, Planungs- und Steuerungsverfahren sowie durch Einsatz neuer Technologien zur Identifikation und Ortung der Wechselbrücken und durch Software-Systeme zu optimieren – im Sinne der Wirtschaftlichkeit und der Umwelt.
Kontakt:  Christian Gorldt
Marco Lewandowski
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Seilbahn ISETEC II - Seilbahn
01.12.2008 - 30.06.2010, BMWi
Die Firma Eurogate GmbH betreibt am Standort Hamburg einen der größten Umschlagterminals der Welt für Standard-Seecontainer. Die stetig steigenden Containerumschlagszahlen erfordern eine Erweiterung der Lagerkapazitäten und somit eine Vergrößerung der Standflächen. Aufgrund der Begrenzung der zur Verfügung stehenden Flächen des Eurogate-Terminals durch die Elbe, eine Autobahn und eine Zugtrasse, erfolgt die Zwischenlagerung einer großen Anzahl von Containern derzeit in einem nahe gelegenen Depot (siehe Abb. unten). Der Transport der Container zwischen dem Terminal und dem Depot erfolgt dabei per LKW. Das Projekt „Seilbahn – Transportsysteme in Hafenterminals“ soll daher in der ersten Phase die Möglichkeiten des Einsatzes von Fördersystemen, die den Luftraum nutzen und in der Lage sind bauliche Hindernisse zu überwinden, untersuchen. Die Prüfung erfolgt in Phase I im Rahmen einer Machbarkeitsstudie und anhand eines realitätsnahen Modells. In der zweiten Phase soll das validierte Konzept in die Realität umgesetzt werden. Bei der Pilotanlage ist eine Distanz von 280 m (Luftlinie) zu überwinden. Gleichzeitig ist auf dieser Distanz eine Mindesthöhe über Grund von ca. 16 m zu garantieren. Flächen für die Tragwerke und die Ein- und Ausschleusung werden nach Bedarf zur Verfügung gestellt. Rechtliche und betriebliche Sicherheitsanforderungen müssen zunächst ermittelt und später auch von der Anlage erfüllt werden. Um die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens sicherzustellen, muss die Gesamtleistung bei ungefähr 60 Einheiten pro Stunde in beide Richtungen (Terminal-Depot-Terminal) liegen, wobei die Anlage im 24h Betrieb arbeiten soll. Eine entsprechende Verfügbarkeit ist zu gewährleisten. Weiterhin soll die Anlage vollautomatisch funktionieren, das heißt neben der eigentlichen Transportstrecke sind folgende Anlagenteile vorzusehen: 1. Vollautomatisierte Aufgabe- und Abnahmestationen, die mit Straddle Carrier (SC) oder Reachstacker (RS) beschickt werden können und aufgesetzte Container selbständig an die Anlage weiterleiten bzw. Container aus der Anlage entnehmen und in eine Position bringen, in der sie von SC oder RS aufgenommen werden können. 2. Beidseitige Puffervorrichtungen, die die Container in der vorgegebenen Taktzeit bereithalten und somit die Anlage von der Arbeitsgeschwindigkeit der SC/RS entkoppelt. 3. Übergabestationen, an denen die Container aus dem Puffer an die Förderanlage übergeben werden. Die Anlage soll sowohl zum Transport von standardisierten 20 ft. und 40 ft.-Containern (auch High-Cube) dienen. Wünschenswert ist ferner der Transport von 45 ft.-Containern. In Zukunft soll das innovative Produkt „Containerseilbahn“ auch an verschiedenen anderen Orten zum Einsatz kommen; die Anwendbarkeit soll dabei stetig erweitert werden. Denkbar wäre beispielsweise ein Einsatz zur Verbringung von Seecontainern aus einem Hafenterminal ins Hinterland oder zur Überwindung von Gewässern. Durch die Verkehrsvermeidung und Schonung der Infrastruktur werden wichtige Ziele der Ökologistik erreicht.
Kontakt:  Rafael Mortensen Ernits
Ann-Kathrin Rohde
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Erweiterte Methoden des Organisationalen Lernens zur Reduktion unerwünschter nichtlinearer dynamischer Effekte in Liefernetzen
01.04.2007 - 31.03.2010, DFG
In Logistiknetzen mit enger Verflechtung und großen Flexibilitätsanforderungen treten noch immer unerwünschte nichtlineare dynamische Effekte in den Bestandsentwicklungen auf – in reinen Lieferketten Bullwhip-Effekt genannt. Die Forschung in diesem Bereich teilt sich in zwei verschiedene Herangehensweisen. Die so genannte normative Forschung sucht die Gründe im System selbst, z.B. in systeminternen Zeitverzögerungen o.ä., und schlägt als Gegenmaßnahmen folgerichtig Regelungsstrategien vor, welche nicht auf einzelne Unternehmen, sondern auf das Gesamtsystem gerichtet sind und somit prinzipiell mit einer Einschränkung der Entscheidungsfreiheiten der einzelnen Unternehmen einhergehen müssen. Die so genannte deskriptive Forschungsrichtung hingegen sucht die Gründe für den Bullwhip-Effekt in der begrenzten Rationalität der Entscheidungsträger. Daher kommt es u.a. zu einer Unterschätzung der Versorgungslinien. Als Gegenmaßnahmen sind hier verschiedene Lernstrategien entwickelt worden. Letztlich wird den Instabilitäten nur durch Elemente beider Herangehensweisen nachhaltig entgegengewirkt werden können. Grundfragen bei der Verknüpfung beider Ansätze sind: Welche Ursachen lassen sich mit welchem der beiden Ansätze am besten oder eventuell ausschließlich beseitigen? Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Entwicklung und Erforschung einer integrativen, ganzheitlichen und adaptiven Regelungs- und Lernstrategie zur nachhaltigen Reduktion von Instabilitäten in Liefernetzen.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Verfolgung und dynamische Verfeinerung bei der Auftragszuordnung von Waren in der Bekleidungsindustrie entlang der Supply Chain unter dem Aspekt der Selbststeuerung
01.01.2008 - 31.12.2009, DFG Sonderforschungsbereich
Im Transferprojekt T2 wurde ein Verfahrensablauf für eine Zuordnung von Bekleidungswaren zu Kundenbestellungen entwickelt. Diese Zuordnung ist dynamisch veränderbar, um so kurzfristig auf zeitliche Änderungen einerseits bei Kundenaufträgen wie kurzfristige Bestellungen und andererseits auf Terminverschiebungen bei der eigenen Verfügbarkeit reagieren zu können. Die individuelle Warenidentifizierung und die Zuordnung der Warenpakete zu Bestellungen wurden in einer prototypischen Hard- und Softwareapplikation implementiert, welche in Labor- und Feldversuchen getestet wurde. Das entwickelte Verfahren wurde durch Prozesssimulation hinsichtlich der erreichbaren Prozesspotenziale und durch eine Wirtschaftlichkeitsanalyse in seinen wirtschaftlichen Auswirkungen abgeschätzt. Durch Anwendung des Verfahrens können Potentiale im Hinblick auf die Reduzierung von Lagerbeständen und Durchlaufzeiten erschlossen werden.
Kontakt:  Michael Teucke
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Sensorsysteme zur selbststeuernden Lagerverwaltung
01.01.2008 - 31.12.2009, DFG
Gegenstand dieses Transferprojekts ist die Weiterentwicklung und Anwendung einer Selbststeuerungsmethode zur selbststeuernden Lagerverwaltung von Automobilen sowie die prototypische Entwicklung und Implementierung geeigneter Sensorsysteme zu deren Umsetzung. Im Rahmen der Forschungsarbeiten im Teilprojekt A1 wurden bereits erste Anwendungspotenziale zur Verbesserung der Geschäftsabläufe in der automobilen Lagerverwaltung am Beispiel eines typischen Automobil-Terminals der Firma BLG Logistics durch Anwendung eines regelbasierten Selbststeuerungsansatzes nachgewiesen. Im Rahmen dieses Transferprojektes soll dieser neue Ansatz zur selbststeuernden Lagerverwaltung umfassend weiterentwickelt und mittels heute verfügbarer Sensorsysteme und Informations- und Kommunikationstechnologien in Form eines Hard- und Softwareprototypen praktisch umgesetzt werden.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Ramp-Up Excellence^ES - Ein skalierbares Anlaufmanagementprozessmodell für Elektronik Zulieferer
01.11.2007 - 31.10.2009, BMWi, AiF, BVL
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Erarbeitung eines skalierbaren Anlaufmanagementprozessmodells für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der Elektronikbranche. Dieses beinhaltet ein Quality-Gate-Managementmodell, ein Netzwerkfähigkeitscontrolling, sowie ein Reaktionsstrategie- und Informationsregelkreismodell. Ziel ist die Effizienzsteigerung von Anlaufsituationen in Electronic Supply Chains und das Erreichen von "Ramp-Up ExcellenceES", dem Nachweis für die Netzwerkfähigkeit von KMU im Serienanlauf.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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P2020 Studie zur Neuentwicklung des Rahmenprogramms "Produktionsforschung 2020"
17.01.2009 - 30.09.2009, BMBF
Das BMBF beabsichtigt, im Jahr 2010 ein neues Programm für die Produktionsforschung aufzulegen. Mit einem neu zu entwickelnden Programm „Produktionsforschung 2020“ soll die Motivation und der Rahmen für die künftige öffentliche Förderung der Produktionsforschung in Deutschland dargestellt werden, um vorwettbewerbliche, anwendungsorientierte Forschung zur nachhaltigen Stärkung des produzierenden und verarbeitenden Gewerbes am Standort Deutschland zu fördern. Das BMBF hat ein Kernteam mit Mitgliedern aus Wissenschaft, Industrie und Verbänden definiert. Dieses Kernteam hat die Aufgabe gemeinsam mit einer repräsentativen Auswahl an Experten (Arbeitsgruppen) dieses Programm gemeinsam mit beim BMBF und dem Projektträger PTKA zu erarbeiten. Das BIBA erstellt in der Arbeitsgruppen 5 einen Bericht (themenorientierte Positionspapier), der die langfristigen Trends und Entwicklungen in den Schwerpunkten Textilmaschinen, Energieerzeugung / -speicherung (inkl. Brennstoffzellen), Turbinen, Solar, Windkraftanlagen und Wärmepumpen beschreibt.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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DrugRob Automatische Beladung von Rollcontainern
01.10.2008 - 31.08.2009, Industrielle Auftragsforschung
Für die automatisierte Beladung von Rollcontainern mit kubischem Stückgut wurde ein roboterbasiertes System entwickelt, welches mittels Mehrfachgriff schnell und effizient Rollcontainer kommissioniert. Ganz im Sinne einer Low-Cost-Automation wurde auf aufwendige Sensorik verzichtet, ohne dabei die Flexibilität und Prozesssicherheit des Systems zu beeinflussen. Ein eigens für den speziellen Anwendungsfall entwickelter Greifer kann bis zu drei Pakete zeitgleich aufnehmen. Das System ermöglicht die Beladung von drei Standard-Rollcontainern mit unterschiedlichen Paketspektren in einer gemittelten Taktzeit von 900 Paketen pro Stunde. Das System kann mit bis zu zwei weiteren Rollcontainern problemlos erweitert werden. Eine Pilotierungsphase wurde in Kooperation mit ThyssenKrupp Krause GmbH bei dem Unternehmen APO-Logistics bereits erfolgreich durchgeführt.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Empowering the mobile worker by wearable computing
01.06.2004 - 31.05.2009, IST FP6
Das Projekt wearIT@work erforscht und entwickelt industrietaugliche Wearable-Computing-Lösungen für die Anwendungsfelder
  • Varaintenproduktion in der Automobilindustrie,
  • Flugzeugwartung,
  • Arzt-Patient Interaktion im Krankenhaus,
  • und Notfallintervention.
Die Fachkräfte in diesen Bereichen sollen durch extrem mobile und - je nach Anwendungsfall - auch in die Kleidung integrierte Informations- und Kommunikationssysteme unmittelbar in ihren Arbeitsprozessen unterstützt werden.
Kontakt:  Pierre Kirisci
Patrick Klein
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Selbststeuerung für intralogistische Anwendungen in der Bekleidungsindustrie
01.08.2007 - 31.01.2009, Stiftung Industrieforschung
Ziel des Forschungsprojekts war es, Referenzprozesse für die dezentrale Datenverwaltung und darauf basierender Anwendungen in der Intralogistik der Bekleidungsindustrie, z. B. für Lager und Warenausgang zu entwickeln. Insbesondere wurde untersucht, inwieweit relevante Produktdaten unter Nutzung der Transponder- bzw. RFID-Technologie auf Bekleidungswaren und aus den Waren zusammengestellte Packstücke verlagert werden können. Im Ergebnis konnte eine einfache Referenzlösung für die Anwendung der RFID-Technologie pilotmäßig erstellt werden, welche ohne großen Änderungsaufwand in der Bekleidungslogistik angewendet werden kann. Die Entwicklung und Bewertung solcher Lösungen für selbststeuernde Anwendungen durch eine einfache, dezentrale Datenhaltung leistet einen Beitrag zur Implementierung von Selbststeuerungskonzepten in der Industrie, insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Kontakt:  Michael Teucke
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Logipack Billing-Modell für den übergreifenden RFID Einsatz innerhalb einer Supply-Chain der Getränkeindustrie
01.06.2008 - 30.11.2008,
Seit kurzem wird am LogDynamicsLab ein Transferprojekt mit der Getränkeindustrie durchgeführt, um das übergreifende Nutzenpotenzial der RFID-Technologie zu erschließen. Die Logipack GmbH als Verpackungsunternehmen, Getränke Nordmann als Großhändler und die Stralsunder Brauerei als Getränkehersteller und Abfüller haben dies als strategischen Erfolgsfaktor erkannt und ziehen dabei an einem Strang. Ein großer Vorteil der RFID-Technologie ist die dezentrale Datenerfassung über den gesamten Produktlebenszyklus und damit die Bereitstellung dieser Daten für alle Teilnehmer eines Supply-Chain Netzwerkes. Durch die Nutzung dieser Daten können die jeweiligen Teilnehmer ein bestimmtes Optimierungspotenzial für ihre Produktionsplanung und -steuerung bzw. Lager- und Transportsteuerung erkennen und realisieren. Die Installation und der Betrieb der RFID-Technologie verursacht auf der anderen Seite auch Kosten, wobei Kostenträger und Technologienutzer nicht automatisch identisch sind. Diese Diskrepanz erschwert die Verbreitung dieser Technologie und bremst die Erschließung der vorhandenen Optimierungspotenziale. Ziel dieses Transferprojektes ist eine nach Teilnehmern differenzierte quantitative Nutzenbewertung der RFID-Technologie über den gesamten Produktlebenszyklus und die Verwendung dieser Bewertung zur Zuordnung der Kosten auf die einzelnen Teilnehmer. Dabei soll nicht die Technik in Rechnung gestellt werden, sondern der jeweilige Nutzen der jeweilige Nutzen eines Teilnehmers durch das Abrufen und Verwenden der dezentral bereitgestellten und abgerufenen Informationen. Dies soll in einem Konzept eines Billing-Modells für RFID-Technologie entlang der Supply-Chain münden, das für eine höhere Verbreitungsgeschwindigkeit sorgt und somit dem schnelleren Erschließen des logistischen Optimierungspotenzials dient.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Synchronisation der Knoten in Produktions- und Logistiknetzwerken
01.05.2005 - 30.04.2008, DFG
Produktions- und Logistiknetzwerke sind aufgrund der Kopplung ihrer dynamischen Einzelsysteme derart durch Nichtlinearitäten geprägt, dass auf sie die konventionellen Methoden der linearen System- und Regelungstheorie nicht mehr anwendbar sind. Deshalb sollen Modelle solcher Netzwerke mit den Methoden der Nichtlinearen Dynamik untersucht werden, insbesondere soll hierbei die Anwendbarkeit von vorhandenen Synchronisationstheorien untersucht werden. Gegebenenfalls werden diese Theorien durch neue, angepasste Methoden erweitert, die die Synchronisation der Einzelsysteme in Produktions- und Logistiknetzwerken erlauben.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Optimierung des Materialflusses bei der roboterbasierten Entnahme von logistischen Stückgütern aus Transportcontainern zur Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems
01.08.2006 - 31.03.2008, AiF
Das Forschungsthema ist die Optimierung des Materialflusses über die Verringerung der Taktzeit durch den Einsatz von Portalrobotern zur Entnahme von logistischen Stückgütern (z. B. Pakete) aus Transportcontainern. Dabei soll insbesondere der Bereich der Zuführung von Gütern von den Transportsystemen in die Verteilsysteme betrachtet werden. Neben der Entwicklung grundlegender Strategien sollen diese auch in einem Versuchsaufbau validiert werden. Bisherige Bestrebungen, mit Industrierobotern Stückgüter aus Container zu entladen, sind nicht über den Status eines Demonstrators hinausgegangen, weil die Systeme entweder nicht eigenständig die Greifposition erkennen können und deshalb definierte Randbedingungen benötigen, oder die Anlagen nicht wirtschaftlich arbeiten, weil eingesetzte Industrieroboter die angestrebte Taktzeit nicht erreichen können. Portalroboter werden häufig für Aufgaben der Bereiche Palettierung, Depalettierung oder Pick- and Place eingesetzt. In diesem Forschungsvorhaben handelt es sich um eine neue Anwendung zum automatischen Entladen loser Stückgüter aus Transportcontainern. Mit einem Portalroboter, der in den Wechselbehälter hineinfährt, soll ein flexibles System entwickelt werden, das hochgradig automatisiert arbeiten kann und im Forschungsvorhaben zu spezifizierende Anforderungen technischer sowie wirtschaftlicher Art erfüllen kann. Vor allem die Arbeitsumgebung innerhalb eines voll beladenen Containers und das Erreichen einer Taktzeit, die einen wirtschaftlichen Einsatz gewährleistet, stellen besondere Herausforderungen dar.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Aufbau und Nutzung von Erfahrungswissen mit Hilfe des Fallbasierten Schließens zur Produktionssteuerung mit künstlichen neuronalen Netzen
01.09.2004 - 28.02.2008, DFG
n diesem Forschungsprojekt wird untersucht, inwieweit das Erfahrungswissen über die Produktionssteuerung mit KNN so aufgearbeitet und strukturiert werden kann, dass mittels des fallbasierten Schließens für neue Produktionssituationen die geeigneten und entsprechend voreingestellten KNN ausgewählt und zur Verfügung gestellt werden können. Aufbauend auf den so gewonnenen Ergebnissen wird ein fallbasiertes System entwickelt, welches es ermöglicht, neue praxisnahe Fälle aufzunehmen.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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e-Logistics Studie
01.08.2007 - 15.01.2008, BIG Bremen
Ziel der eLogistics Studie ist die Definition und Ermittlung logistischer Kennzahlen von Unternehmen im geographischen Raum Bremen/Bremerhaven zur Beschreibung der Bremer eLogistics Branche. Es sollen die Auswirkungen von eLogistics und die potentiellen Nutzenfaktoren in Logistikunternehmen abgeleitet werden. Der Fokus der Studie liegt auf Unternehmen, die eLogistics Dienstleistungen bzw. dafür notwendige Logistiksysteme anbieten. Im ersten Teil der Studie wird auf Basis bestehender Definitionen der Begrifflichkeit „eLogistics“ ein gemeinsames Verständnis geschaffen. Gegebenenfalls werden die existierenden Definitionen um eine eigene erweitert. Darüber hinaus werden zugeordnete Funktionen und Prozesse der eLogistic dargestellt. Anschließend wird im zweiten Teil eine Beschreibung der Bremer eLogistics Branche auf Basis einer Datenerhebung vorgenommen. Die Daten werden unter Einsatz statistischer Analysemethoden untersucht, zuvor definierte Kennzahlen ermittelt und dargestellt.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Prozessorientierte Basisstudien zur Selbststeuerung
01.01.2004 - 31.12.2007,
Ständige Veränderungen der Marktbedingungen insbesondere hinsichtlich des Kundenverhaltens und der Lieferantenbeziehungen erfordern permanente Anpassungen der technischen und organisatorischen Strukturen in den Unternehmen. Mit Hilfe selbststeuernder logistischer Prozesse können derartige Einflüsse frühzeitig lokalisiert und entsprechende Maßnahmen initiiert werden. Im Rahmen dieses Teilprojektes werden grundlegende Fragestellungen zu selbststeuernden logistischen Prozessen beantwortet. Neben der Erarbeitung eines Kriterienkatalogs zur Beschreibung charakteristischer Merkmale selbststeuernder logistischer Prozesse sollen außerdem Modellierungsrichtlinien sowie ein Evaluierungssystem zur Bewertung der Prozesse entwickelt werden.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Zukünftige Forschungsschwerpunktthemen „Logistik im produzierenden Gewerbe“
01.05.2007 - 31.12.2007, BMBF / PTKA-PFT
Im Rahmen des Verbundprojekts „Zukünftige Forschungsschwerpunktthemen - Logistik im produzierenden Gewerbe“ werden Themenfelder einer anwendungsorientierten und produktionsnahen Logistikforschung identifiziert, denen eine hohe Relevanz und Perspektive beigemessen wird. Diese Themenfelder dienen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Grundlage für die Erarbeitung zukünftiger Forschungsprogramme. Zur Durchführung des Projekts hat sich ein Konsortium bestehend aus dem Bremer Institut für Betriebs-technik und angewandte Arbeitswissenschaft (BIBA) unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter, dem Bereich Logistik an der Technischen Universität Berlin und dem Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen (FLW) an der Universität Dortmund formiert.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Modellierung und Analyse der Dynamik selbststeuernder logistischer Prozesse
01.01.2004 - 31.12.2007,
In diesem Teilprojekt des SFB 637 sollen die Grundlagen der Modellierung von selbststeuernden logistischen Prozessen geschaffen werden. Dabei liegt der Fokus auf dem dynamischen Verhalten von Transportnetzwerken, welches durch lokale, dezentrale Selbststeuerung einzelner Stückgüter beziehungsweise Ladungsträger erzeugt wird. Grundlage für dieses Teilprojekt sind systemtheoretisch motivierte Modelle logistischer Systeme und Prozesse. Das umfasst ein Spektrum von qualitativen, kennzahlenorientierten Modellen der Betriebswirtschaft bis hin zu analytischen, gleichungsbasierten Modellen der mathematischen Systemtheorie.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Reaktive Planung und Steuerung zur Unterstützung selbststeuernd manövrierender Objekte in multimodalen Transportprozessen
01.01.2004 - 31.12.2007,
The more and more changing conditions in present markets have an extensive impact on logistic processes and require new concepts and methods for transport logistics in multi-modal transportation networks. The project investigates novel and innovative methods of reactive planning and control to support transportation processes in dynamical changing multi-modal transportation networks. The project focuses on autonomous routing of logistic objects under uncertain knowledge. Methods of reactive planning, which may include proactive components are developed and coupled with appropriate routing algorithms. A system for reactive routing of piece goods with direct orientation on autonomous transport objects using multiple means of transportation.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Paketroboter Entwicklung eines Robotersystems für die automatische Entladung von Wechselcontainern
01.02.2004 - 30.11.2007, Industrielle Auftragsforschung
Die Bedingungen, unter denen ein Unternehmen sich auf seinen Märkten bewähren und behaupten muss, haben sich noch nie so nachhaltig und in so vielen Dimensionen gleichzeitig verändert, wie es in den vergangenen Jahren der Fall gewesen war. Nur durch die Automatisierung eines Großteils der Produktion konnte die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Hinblick auf Flexibilität und Effizienz der Produktion und Logistik sichergestellt werden. Die Handhabungstechnik und die Roboter als die universellsten Geräte zur Handhabung spielten hierbei eine zentrale Rolle. Im Gegensatz zu dem bisherigen Einsatz moderner Robotertechnologie in der Produktion, in dem es vorrangig um die Optimierung bestimmter Fertigungsverfahren z. B. Schweißtechnik in der Automobilbranche ging, wird es zukünftig um den Einsatz von innovativer Handhabungstechnik in weitgreifenden Bereichen zur Rationalisierung vieler Arten von logistischen Prozessen gehen. Die Motivation liegt neben dem hohen Kostendruck im Wettbewerb der Dienstleister, in der Notwendigkeit bestimmte Arbeitsplätze mit hoher Wiederholfrequenz durch Automatisierung zu humanisieren. Am BIBA wurde ein System entwickelt, das an diese Problemstellung adressiert. Konkret wurde im Projekt ein Robotersystem, bestehend aus Roboter, Sensorik (3D- Bilderfassung), und Aktorik (Greifertechnologie) zur automatischen Handhabung von logistischen Gütern (Pakete) entwickelt.
Kontakt:  Christian Gorldt
Ann-Kathrin Rohde
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Änderungsmanagement im FAST Ramp-Up: Effizienz- und Effektivitätssteigerungen im Management technischer Produktänderungen am Standort Bremen
01.12.2004 - 30.11.2007, Land Bremen
Automobilhersteller sehen sich durch kürzer werdende Produktlebenszyklen gezwungen, ihre Produktentwicklungszeiten und die Time-to-Market innovativer Produkte zu minimieren. Hierfür ist neben einem ausgereiften Anlaufmanagement insbesondere ein effizientes Management technischer Produktänderungen im Serienanlauf von zentraler Bedeutung. Ziel des Projektes "Änderungsmanagement im FAST Ramp-Up" ist es, unter diesen Aspekten in Kooperation mit einem Vertreter der Automobilindustrie sowohl Methoden für eine beschleunigte und systematisierte Abwicklung von Produktänderungen als auch ein zweckdienliches Wissensmanagement zur Änderungsvorverlagerung zu entwickeln. An eine Optimierung interner Änderungsprozesse des Herstellers wird sich eine Optimierung der Abwicklung technischer Produktänderungen im Entwicklungsnetzwerk zwischen Automobilhersteller und Lieferanten anschließen.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Distributionskonzept Trade Europa
01.01.2007 - 30.09.2007, Industrielle Auftragsforschung
Ziel dises Industrieprojekts war die Entwicklung eines europaweiten Distributionskonzepts für Antriebsriemen der Continental - ContiTech Antriebssysteme GmbH. In diesem Zusammenhang wurde untersucht, wo in Europa idealerweise Distributionsstandorte zur Warenverteilung und Kundenbelieferung bereitgestellt werden. Weiterhin wurde untersucht, welche Produkte bzw. Produktvarianten in diesen Standorten vorgehalten werden sollten. Konkretes Projektergebnis ist ein generisches Rechenmodell, mit welchem die standortbezogenen Lagerkosten und Transportkosten für beliebige Standorte anhand von Istbestell- und Lieferdaten berechnet und miteinander verglichen werden können.
Kontakt:  Michael Teucke
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Hanserob
01.11.2006 - 31.05.2007, BIG Bremen
Schwerpunkte des Projektes sind Technologietransfer, Weiterentwicklung und die Pilotierung für die geplante Markteinführung des Systems „Paketroboter“. Ziel ist es, den bestehenden Demonstrator des Systems in einer ersten Phase derart weiterzuentwickeln, so dass ein umfassender Piloteinsatz unter realen Betriebsbedingungen erfolgen kann. Hierfür ist ein vollständiger Technologietransfer vom Projektpartner BIBA an das Unternehmen ThyssenKrupp Krause erforderlich. Durch gezielte Veröffentlichungen und Medienansprache soll das Vorhaben zudem als beispielhaftes Transferprojekt im Land Bremen dargestellt werden.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Logistik Management unter Einbeziehung von Funk-Technologien, speziell RFID
01.10.2006 - 31.03.2007, Airbus Deutschland GmbH, Standort Bremen
In diesem Projektvorhaben wird gemeinsam mit der Airbus Deutschland GmbH die prototypische Entwicklung und Erprobung eines innovativen Identifikations- und Lokalisierungssystems für den Bereich der Single Aisle Moving Line Halle 8 am Standort Hamburg untersucht. Untersuchungsobjekt ist die Fließfertigung der Moving Line und die dort ablaufenden Prozesse. Es gilt eine geeignete Technologie zu finden, die eine Nachverfolgung und Identifikation von Großbauteilen (hier: Rümpfe sich bewegend auf Taktgestellen) in dieser Fertigungslinie ermöglicht und deren Position mittels Software visualisiert.
Kontakt:  Christian Gorldt
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Reaktionsschnelle Auftragsabwicklung der Wartung, Reparatur und Überholung komplexer Investitionsgüter in vernetzten Prozessen
01.02.2005 - 31.01.2007,
Gegenstand des Forschungsprojektes ist die Auftragsabwicklung in Unternehmensnetzwerken, die die Instandhaltungsprozesse hochwertiger komplexer Investitionsgüter durchführen. Die Instandhaltungsprozesse sind in der Praxis als „MRO (Maintenance, Repair and Overhaul) -Prozesse“ bekannt. Bei MRO-Prozessen bestehen über die Auslieferung des Produkts hinaus in der Nutzungs- oder Nachkaufphase nachhaltige und vielschichtige Kunden-Lieferanten-Beziehungen. Diese sind durch die Forderung nach geringen Stillstandszeiten und einer hohen Planbarkeit der Instandhaltung der Investitionsgüter gekennzeichnet. Die Ziele des Forschungsvorhabens gliedern sich in drei Teilziele: 1. Entwicklung eines auf dem Produktstrukturmodell eines Investitionsguts basierendes Modells, welches zur Ermittlung der Auftragswahrscheinlichkeiten von Komponenten/Einzelteilen komplexer Aggregate dient. Dabei werden unsichere Einflussfaktoren (z. B. Ausfallrate, Beanspruchung etc.) berücksichtigt und Methoden der reaktiven Planung angewandt. 2. Integration des Modells zur Ermittlung der Auftragswahrscheinlichkeiten (vgl. Teilziel 1) in die Belastungsorientierte Auftragsfreigabe (BOA). Dadurch wird erstmals ein Verfahren zur reaktionsschnellen und wahrscheinlichkeitssensitiven Auftragsabwicklung komplexer Investitionsgüter in vernetzten MRO-Prozessen geschaffen. 3. Umsetzung der Methode zur reaktionsschnellen und wahrscheinlichkeits-sensitiven Auftragsabwicklung (vgl. Teilziel 2) in einer Software (Demonstrator).
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Tracking und Tracing von Ladungsträgern (Returnable Transport Items) in der Automobilindustrie mittels Transpondertechnologie
03.03.2006 - 31.12.2006, Daimler Chrysler
Auftrag der DaimlerChrysler AG war es, durch den Einsatz der Radiofrequenztechnologie (RFID) die Versorgungssicherheit in der Automobilproduktion zu erhöhen. Zu dem Zweck hat das LogDynamics Lab am BIBA zahlreiche Testreihen zur Identifikation metallischer Ladungsträger und so genannter Einsatzrahmen bzw. Kleinladungsträgern aus Kunststoff auf Staplern und LKW erstellt. Dabei wurden das Test-Gate in der BIBA-Halle genutzt sowie die RFID-Systeme sechs verschiedener Hersteller getestet und eingesetzt. Die Versuche mit den Ladungsträgern zeigten, dass es mit speziell für den Einsatz in der metallischen Umgebung entwickelten Transpondern möglich ist, eine vollständige Identifikation von Ladungsträgern auf Staplern zu erreichen.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Prozessmanagement für Ladungsträger und Produkte mittels Transpondertechnologie
01.09.2005 - 31.12.2006, Land Bremen
Die Automobilproduktion zeichnet sich durch einen hohen Automatisierungsgrad der einge-setzten Logistiksysteme und den Einsatz integrierter Steuerungskonzepte aus. Dabei besitzt die gesicherte Versorgung mit Komponenten eine zentrale Bedeutung für einen reibungslosen Produktionsablauf. Das Ziel des Projektes bestand darin, durch die Kombination von Radiofrequenztechnologie und Selbststeuerungsstrategien für logistische Objekte neue Potentiale zur Prozessverbesserung auf verschiedenen Stufen der Wertschöpfungskette zu erschließen und damit die Versorgungssicherheit in der Automobilproduktion zu erhöhen. Dazu wurde eine auf der Radiofrequenztechnik basierende Infrastruktur zur automatischen Identifikation installiert, mit welcher die relevanten Zustandsdaten von Zulieferteilen bzw. den zum Transport dienenden Ladungsträgern erfasst werden. Innerhalb eines im Projekt entwickelten Multiagentensystems werden die logistischen Objekte softwaretechnisch abgebildet und die erfassten Daten im Hinblick auf Prozesskontrolle und Auslösung von Warnsignalen verarbeitet. Zur Darstellung der Potentiale und zum Vergleich mit bisher ablaufenden Prozessen wurden, basierend auf einer Aufnahme der Istprozesse, Sollprozessmodelle entwickelt und durch Simulationsstudien validiert. Die herdurch gekennzeichnete Lösung wurde nach Durchführung ausführlicher Simulationsstudien als Pilotanwendung bei der Daimler AG für die Zulieferung von Autositzen am Standort Bremen für einen mehrjährigen, erweiterten Testbetrieb implementiert.
Kontakt:  Michael Teucke
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Spielend unternehmensübergreifende Kooperationen erleben
01.12.2003 - 31.10.2006, BMBF,DLR
Ziel ist die Konzipierung und Realisierung einer auf einem Simulationsspiel aufbauenden Vorgehensweise zur partizipativen, evolutionären Entwicklung aufgabenangemessener Organisations- und Kooperationsstrukturen in virtuellen Unternehmen und vergleichbaren Unternehmensstrukturen wie Projektkonsortien, Netzwerken etc. Kern der Vorgehensweise sind Entwicklung und Einsatz eines Systems, das eine spielorientierte Simulation im Vorfeld fallspezifisch modifizierter Kooperationsbezüge gestattet und den Systemnutzern sowohl ein Erleben des eigenen Verhaltens als auch des Gesamtverhaltens innerhalb der unternehmerischen Kooperationsumgebung ermöglicht.
Kontakt:  Jannicke Baalsrud Hauge
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Automatische Fertigung mittels RTM-Verfahren
01.12.2003 - 30.09.2006, Land Niedersachsen
In Kooperation mit der Delmia GmbH wurde ein Fertigungskonzept zur automatisierten Fertigung von CFK-Strukturen in großen Stückzahlen mittels RTM-Verfahren für die CTC GmbH entwickelt. Der Aufgabenschwerpunkt von BIBA war die Simulation der Fertigungsprozesse und die materialflusstechnische Ausgestaltung des Fertigungskonzepts. Zu diesem Zweck erfolgten eine detaillierte Modellierung des Materialflusses und die Erarbeitung eines fertigungsgerechten Layouts.
Kontakt:  Michael Lütjen
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RFID Einsatz in der Luftfracht
15.08.2005 - 30.06.2006, Airbus Deutschland GmbH, Standort Bremen
Thema dieses Forschungsprojektes war der Einsatz der Radio Frequenz Identifikation (RFID) für den Luftfrachtbereich in Bremen. Im Auftrag der Airbus Deutschland GmbH untersuchte das BIBA, wie sich diese Technologie im flugzeugspezifischen Umfeld an typischen Ladungsträgern (sog. Unit Load Devices) verhält und in den Luftfrachtbereich integrieren lässt. Die Hauptaufgabe bestand darin, die RFID-Technik an den Ladungsträgern (Container, Palette) anzubringen und auf die Eignung im Frachtbereich eines Flugzeugs zu überprüfen. Die Erprobungen fanden an und in einem Versuchsstand bei Airbus bzw. im BIBA statt: Durch das Nachbilden einer realistischen Flugzeugumgebung konnten die Be- und Entladevorgänge eines Luftfrachtflugzeuges simuliert werden.
Kontakt:  Christian Gorldt
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Einsatzmöglichkeiten und Potentiale von RFID in der Logistik kleiner und mittlerer Industrieunternehmen
01.06.2005 - 31.05.2006, Stiftung Industrieforschung
Der globale Wettbewerb zwingt speziell kleine und mittlere Unternehmen zur ständigen Innovation und Rationalisierung. Vor diesem Hintergrund ist ein neuer und innovativer Ansatz zur Optimierung innerbetrieblicher Prozesse der Einsatz der Radio Frequency Identification Technologie (RFID). Das hier vorgestellte Projekt wird einerseits die Durchführung einer Studie über den Status Quo, den Mehrwert sowie bestehende Hemmnisse beim Einsatz von RFID zum Inhalt haben. Darüber hinaus wird ein Anforderungskatalog für den erfolgreichen Betrieb der Technologie in den Bereichen Lager- und Produktionslogistik entwickelt, der branchenübergreifend angewandt werden soll. Diese Form der Entscheidungsunterstützung wird durch eine Wirtschaftlichkeitsrechnung ergänzt, die einen Vergleich mit bestehenden Ident-Systemen (z.B. Barcode) vornimmt.
Kontakt:  Christian Gorldt
Marco Lewandowski
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Modellierung und Analyse von Produktions- und Logistiknetzwerken mit Methoden der Nichtlinearen Dynamik
01.06.2003 - 31.05.2006, Volkswagen Stiftung
Heutige Produktions- und Logistiknetzwerke sind durch wachsende dynamische und strukturelle Komplexität gekennzeichnet, was eine effiziente Steuerung des Material- und Warenflusses erschwert. Notwendig ist hier ein qualitatives Verständnis der Dynamik derartiger Netzwerke. Dabei soll die Sichtweise der Nichtlinearen Dynamik im Mittelpunkt stehen, die eine exakte Beschreibung bestimmter Aspekte des Verhaltens von komplexen dynamischen Systemen ermöglicht. Gegenstand des Projektes sind Analysen der Dynamik eines Produktions- und Logistiknetzwerkes und die Entwicklung eines Modells, das mit Methoden der Nichtlinearen Dynamik analysierbar ist, um daraus Strategien und Methoden für das Management von komplexen, verteilten Produktions- und Logistiknetzwerken abzuleiten.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Fahrzeugsteuerung durch mobile Transponder-Erkennung
01.12.2004 - 30.04.2006, Bremer Landesprogramm,Bremen in t.i.m.e.
Gegenstand dieses FuE-Kooperationsprojektes zwischen der Firma E.H.Harms Automobile-Logistics und dem Bremer Instituts für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft BIBA (Bereich IPS: Intelligente Produktions- und Logistiksysteme) ist die Entwicklung eines dezentralen Lösungsansatzes zur Steuerung von Fahrzeugen in logistischen Netzwerken durch den Einsatz der RFID-Technologie. Bei der im Projekvorhaben zu entwickelnden Lösung werden Fahrzeuge beim Eintritt ins Logistik-Netzwerk mit einem passiven R/W-Transponder ausgerüstet, auf den mit einem mobilen Datenerfassungsgerät die jeweils relevanten Fahrzeugdaten geschrieben werden. An operativ signifikanten Übergängen wie Terminal-Zufahrten (Gates) und den Ein- und Aus-fahrten von Technikzentren in den Automobil-Terminals werden die Transponder über fest installierte Antennen/Reader erkannt. Das Handling-Personal wird mit einem zu entwickelndem Hybrid-MDE (Mobile Data Entry) ausgestattet, welches die Funktionalität von Endgeräten zur Positionsbestimmung mit der von Transponder-Readern kombiniert. Zielsetzung des Projektvorhabens ist eine Verbesserung der bestehenden Prozessstrukturen, insbesondere hinsichtlich der Identifikation, Steuerung und Ortung von Fahrzeugen. Die im Rahmen des Projektvorhabens entwickelten Methoden, Hard- und Softwarekomponenten werden in Labortests auf dem Auto-Terminal E.H.H. AUTOTEC GmbH & Co. KG in Bremerhaven getestet und abschließend im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsrechnung auf ihre Eignung hin überprüft.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Automatische Fakturierung von Leistungen in der Fahrzeuglogistik
01.06.2005 - 31.10.2005, E. H. Harms GmbH & Co. KG Automobile-Logistics
Ziel dieses Projektes war die Erhöhung der Prozesssicherheit bei der Erfassung und Abrechnung von Leistungen im Logistiknetzwerk der Firma E.H.Harms Automobile-Logistics. Der besondere Fokus lag dabei auf der Automatisierung der Abrechungsprozesse durch den Einsatz von Anwendungssystemen auf Basis innovativer Informations- und Kommunikations-Technologien.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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CTC
Simulationsstudien für ein neuartiges, automatisiertes Fertigungskonzept
01.03.2004 - 30.06.2005,
Im Zeitraum vom März 2004 bis Januar 2005 wurde vom Forschungsbereich Intelligente Produktions- und Logistiksysteme des Bremer Instituts für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaft (BIBA, Leitung: Professor Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter), ein Beratungsprojekt bei dem Composite Technology Center Stade (CTC) (Leitung: Professor Dr.-Ing. Axel Hermann)durchgeführt. Zielsetzung dieses Projekts war es Simulationsstudien zur Layout- und Materialflussauslegung verschiedener Varianten eines neuartigen Fertigungskonzepts für Bauteile aus Verbundwerkstoffen, unter einem dafür zu definierenden, hoch automatisierten Portalsystem, durchzuführen. Zunächst wurde in Abstimmung mit der CTC vom BIBA ein schematisches Layout entwickelt mit einem Portalsystem als zentrale Anlage, welches als dann Basis für die Modellierung und Analyse des Materialflusses diente. Für die Simulationsstudie wurden verschiedene Werkzeuge aus dem Bereich der digitalen Fabrik eingesetzt, welche eine weitgehende 3D-Visualisierung des Anlagenlayouts und Planung Materialflussprozesses erlaubt haben. Ausgewählte Simulationsszenarien wurden seitens des BIBA einer eingehenden Wirtschaftlichkeitsanalyse unterzogen, die in enger Abstimmung mit der CTC erfolgte. Es konnte hierbei nachgewiesen werden, dass für die ausgewählten Simulationsszenarien jeweils auch sehr gute Amortisationszeiten erzielbar sind, so dass sich eine (Rationalisierungs-) Investition im Vergleich zum IST-Zustand als lohnend erweisen würde.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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EFRB Mobile elektrische Energieversorgung für Fahrzeuge mit großer Reichweite und hoher Beschleunigung
01.01.2000 - 30.06.2005, Leitprojekt BMWi
Die bisher erhältlichen Batterietypen ermöglichten Fahrstrecken zwischen 50 und 150 km. Hohes Gewicht und damit geringe Leistungsdichten, hohe Kosten, relativ kurze Lebensdauer (d. h. weitere Kosten) und die teilweise Nichtverfügbarkeit der Fahrzeuge infolge der erforderlichen Zeit zum Aufladen der Batterie sind die wesentlichsten Vorbehalte gegenüber den Elektrofahrzeugen. Im Flächentest der Deutschen Post AG wurde über mehr als 60.000 km eine neue Technologie, die Zink-Luft-Batterie auf ihre Einsatzfähigkeit erprobt. Mit ihr ließen sich Fahrstrecken von 400 km und mehr nachweisen. Der notwendige Austausch der verbrauchten Zink-Anoden zur ihrer Regenerierung erfolgte im Flächentest in weniger als 5 min, d. h. die Fahrzeuge waren sogleich für weitere 400 km einsatzbereit.
Mit dem vorgeschlagenen Antriebs-und Speichersystem können die technischen Anforderungen an ein alternatives Fahrzeug weitgehend erfüllt werden, jedoch wird der Automobilmarkt nur in einem gewissen Umfang Mehrkosten gegenüber dem Antrieb durch Verbrennungsmotoren tolerieren. Daher gilt als oberstes Ziel für das vorgeschlagene Projekt die Reduzierung der Produktkosten durch
  • Weiterentwicklung der Zink-Luft-Batterietechnologie zu akzeptablen Kosten und zur einsatzfähigen Reife bei großer Energiedichte und hohem energetischen Wirkungsgrad
  • Weiterentwicklung zum Energiespeicher-System durch Hinzunahme von Komponenten mit hoher Strombelastbarkeit, d. h. UltraCaps und Booster-Batterien (NiMH)
  • Weiterentwicklung dieser UltraCap und Booster-Batterien zur Produktionsreife und Einsatzfähigkeit aufgrund industrieller Verfügbarkeit und verminderter Kosten
  • Entwicklung eines meßdatengestützten Betriebsführungssystems für ein wirkungsgrad- und zuverlässigkeits-optimiertes Energiemanagement mit integrierter Fahrerinformation und automatischer Fehlerdiagnose
  • Fahrzeug-Anpaßentwicklung zur Integration des Energiespeichers und des Antriebs in Fahrzeugbaugruppen aus der Großserienproduktion zwecks Kostenminimierung.

Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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FNK
Methoden zur Gestaltung vernetzter Logistikstrukturen im Maschinenbau
01.01.2002 - 31.12.2004,
Eine wesentliche Voraussetzung zur Betreibung wettbewerbsfähiger Logistiknetze ist die Entwicklung von Logistikkonzepten hinsichtlich der Auslegung und Nutzung der jeweiligen Distributionsstrukturen sowie der dazu notwendigen Informationstechnologie-Strukturen. Logistiknetze bestehen in der Regel aus einem Original Equipment Manufacturer, der über ein eigenes globales Vertriebsnetz verfügt und seine Endprodukte an mehreren Produktionsstandorten fertigt sowie den zugehörigen Lieferanten für Teile, Komponenten etc.. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Methode zur Ableitung von reaktiven Distributionskonzepten, welches die wandelbaren Randbedingungen der gegebenen Logistikstrukturen berücksichtigt. Wandelbare Randbedingungen sind beispielsweise der Standort des Kunden, die Anforderungen an die Lieferzeit, die Zusammensetzung der Komponenten/Varianten des Produktes, die Anzahl unterschiedlicher Lieferanten sowie die Standorte der Lieferanten. Somit ist nicht die Standortentscheidung der Distributionsläger vorrangig zu betrachten, sondern die Alternativen, die sich aus der Nutzung der gegeben Logistikinfrastruktur ergeben.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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Network of Excellence in Wireless Applications and Technology
01.09.2002 - 30.09.2004, IST FP5
Network of Excellence in Wireless Applications and Technology (NEXWAY) ist ein Thematic Network im Bereich Wireless Communications. NexWay versteht sich als "proof of concept" für eine neue Generation der Networks of Excellence im FP6.
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Reaktive Steuerung von Lieferketten mit Agentensystemen
01.01.2001 - 31.12.2003, DFG
Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Erstellung eines Systems, das Agenten für die reaktive Steuerung von Lieferketten verwendet. Die Aufgabe der Agenten ist es, entlang der Wert-schöpfungskette die Produktionskosten, die Lagerbestände und die Durchlaufzeiten zu senken sowie die Liefertreue zu erhöhen. Erreicht werden sollen diese Ziele durch die unternehmens-bezogene Implementierung von Agenten unter Berücksichtigung der Sicht des einzelnen Unternehmens und unter Berücksichtigung der Sicht der gesamten Lieferkette. Erwartet wird ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen den Agenten und dem betriebs-wirtschaftlichen Anwendungsszenarium, der reaktiven Steuerung einer Lieferkette.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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NLD
Modellierung und Steuerung der Produktion mit Methoden der Nichtlinearen Dynamik
01.01.1998 - 31.12.2002, Volkswagen Stiftung
Produktionssysteme werden als dynamische Systeme im Sinne der Nichtlinearen Dynamik modelliert. Damit soll ein qualitatives Verständnis des Produktionsprozesses herausgearbeitet und die interessierenden deterministischen Zusammenhänge beschrieben werden. Das dynamische Modell soll die Produktionsfaktoren integrativ beschreiben und Interpedenzen zwischen Planungs- bzw. Steuerungsschritten erfassen. Im Unterschied zu Simultan-planungskonzepten herkömmlicher PPS-Systeme wird die Planung und Steuerung nicht mittels Optimierungsmethoden des OR gelöst, sondern über eine algorithmische Interaktion der Objekte des Modells, die dann zu einem akzeptablen Operationsmodus des Produktionssystems führt. Als Ergebnis der Forschungsarbeiten soll ein allgemeingültiges, dynamisches Modell eines Produktionssystems entstehen, dass die Planung und Steuerung des Produktionsablaufes beinhaltet und das den Produktionsprozess als Ganzes darstellt. Damit sollen Verhaltens-weisen des Produktionsablaufs aufgedeckt werden, die in herkömmlichen PPS-Systemen nicht betrachtet werden. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Kritik an traditionellen PPS-Systemen soll das Konzept des dynamischen Modells die Basis für eine neue Klasse von PPS-Systemen sein, die flexibel genug sind, um auf die hohe Marktdynamik mit seiner wachsenden Produktvielfalt, kundenspezifischer Produktion und kurzen Lieferzeiten bei hoher Termintreue zu reagieren.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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IPL
Integrationsplattform Logistik 2
01.04.2000 - 31.03.2002, BMBF
Ziel ist es, eine internetbasierte Integrationsplattform für Logistik zu schaffen, die Unternehmen bei der Gestaltung und dem Betrieb logistischer Prozesse entlang der Wertschöpfungskette unterstützend zur Verfügung steht. Zum einen sollen Wissen, Dienstleistungen und Werkzeuge aus dem Gebiet der Logistik zur Verfügung gestellt werden, zum anderen soll die IPL ebenso Unternehmenskooperationen erleichtern. Die Besonderheiten stellen die einheitliche Terminologie und die strukturierten Zugangspfade dar. Des weiteren untersucht unser Fachgebiet die Möglichkeit der unterstützenden Wirkung der IPL hinsichtlich Ersatzteillogistikprozessen.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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KNN
Modellierung und Steuerung der Produktion mit künstlichen neuronalen Netzen
DFG
Für den Einsatz in Firmen, die Werkstücke nach dem Prinzip der Werkstattfertigung an verschiedenen Arbeitsstationen bearbeiten, wurde ein adaptives neuronales System entwickelt, welches die Durchlaufzeiten und Bestände steuert. Insbesondere sind neuronale Netze in der Lage, neue, nichtlineare Arten der Steuerung von Produktionssystemen zu erlernen. Dabei können sich neuronale Netze flexibel an veränderte Produktionsbedingungen - verursacht durch Störungen - anpassen. Der Einsatz neuronaler Netze führt zu einer Steigerung der Produktionseffizienz insbesondere durch die konstantere Auslastung der Fertigung, Verkürzung der Durchlaufzeiten, Verringerung des gebundenen Umlaufkapitals und durch die bessere Beherrschung von Störungen.
Kontakt:  Jens Ehm
Michael Lütjen
Hendrik Thamer
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